Aufstieg das große Ziel
Aufstieg das große Ziel
Archiv 2. Bundesliga (Fußball) | erstellt am Di. 05.02.2013
Dazu hat sich das Team von Trainer Franco Foda mit einigen bundesligaerfahrenen Spielern verstärkt, doch nach einem guten Saisonstart kam die Mannschaft vor Ende der Hinserie dreimal unter die Räder und lag zur Winterpause auf Relegationsrang drei.
Platz 3 nach Sieg über TSV 1860 München untermauert
Nach dem gestrigen 1:0 Auswärtssieg beim TSV 1860 München haben die Pfälzer bereits 35 Punkte auf dem Konto, was sie in jeder anderen Saison zu einer der Mannschaften machen würde, die um die Meisterschaft der 2. Bundesliga mitspielen können. Doch in dieser Saison gibt es dort zwei Übermannschaften mit Eintracht Braunschweig (47 Punkte) und Hertha BSC Berlin (45). Daher wird beim FCK wieder ein wenig tiefgestapelt und man hat sich das Ziel gesetzt den Relegationsplatz zu sichern.
„Braunschweig wird nicht nervös und spielt ruhig sein Programm ab, Hertha BSC spielt die Tiefe und Qualität des Kaders voll aus, es wird sehr schwer diese 10 Punkte Rückstand auf Rang 2 noch wettzumachen“, weiß auch der Manager des 1. FCK – Stefan Kuntz, der dieses Ziel jedoch sicher nicht aufgegeben hat und aus seiner langjährigen Erfahrung weiß wie schnell es im Fußball manchmal gehen kann.

So hat man sich vorgenommen immer ein wenig nach hinten zu schauen und darauf zu achten, dass kein Konkurrent mehr Boden auf den Pfälzer Traditionsverein gutmachen kann. Eine Schwachstelle haben die Pfälzer bereits ausgemacht und sich gut verstärkt. Mit Benjamin Köhler von Sensationsaufsteiger Eintracht Frankfurt hoffen die Lauterer den kreativen Mittelfeldspieler gefunden zu haben, der die Stürmer Albert Bunjaku und Mo Idrissou mit Pässen füttern kann.
Benjamin Köhler gilt als Teamplayer
Dass die Kombination zwischen dem bundesligaerfahrenen Köhler in Idrissou gut funktionieren kann, das bewiesen die beiden bereits im vergangenen Jahr, als beide mit der Frankfurter Eintracht den Aufstieg klarmachten. Köhler gilt als sehr konstanter Spieler, der auch auf der Bank nicht zum Unruheherd wird, und als sehr guter Teamplayer, der in Frankfurt auch wichtig für das Mannschaftsgefüge war. Egal wen die Eintracht verpflichtete für die Position von Köhler, oft nahm er diese Herausforderung ohne große Worte an und setzte sich schnell wieder durch.

Mit Chris Löwe von Borussia Dortmund hat der 1. FC Kaiserslautern in der Winterpause einen sehr talentierten Außenverteidiger verpflichten können, der in Dortmund nicht richtig zum Zug kam, aber das Talent besitzt in der 1. Bundesliga mitzuspielen.
Große Hoffnungen ruhen auf Mitchell Weiser vom FC Bayern
Christopher Drazan (von Rapid Wien) wird als sehr talentierter Außenstürmer gesehen, der jedoch auf dem Niveau der deutschen Bundesliga noch keine Erfahrungen gesammelt hat, aber von Trainer Franco Foda aus dessen Zeit in Österreich sehr geschätzt wird. Das größte Talent, das die Pfälzer in der Winterpause verstärkt hat, ist sicher Juniorennationalspieler Mitchell Weiser, der vom FC Bayern München für die Rückrunde ausgeliehen wurde. Er wird als künftiger Kandidat für die Nationalmannschaft gesehen, auch wenn die Außenbahnen bei Bundestrainer Joachim Löw derzeit sehr gut besetzt sind.
Weise spielte in dieser Saison hauptsächlich für die Regionalliga-Mannschaft der Bayern, trainierte aber regelmäßig im Bundesligakader unter Trainer Jupp Heynckes mit. Seinen einzigen Einsatz im Star-Ensemble der Bayern hatte er im DFB-Pokal – beim 4:0 Sieg der Bayern gegen den 1. FC Kaiserslautern…
Fotos: Marc Schüler
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