90 Minuten Offensivfußball

90 Minuten Offensivfußball

90 Minuten Offensivfußball

Archiv | erstellt am Mo. 16.12.2013

Der Unterhaltungswert in der  stimmungsvollen, ausverkauften Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena riesig. Beide Mannschaften lieferten sich ein von der ersten bis letzten Minute spannendes, temporeiches und hoch emotionales Match. Deutliche Vorteile im ersten Abschnitt für die Gastgeber, die druckvoll und engagiert loslegten und die, aufgrund von Verletzungen neu formierte BVB-Abwehrreihe, einige Probleme bereitete.

Foto: Kopfballduell zwischen Hoffenheims Yannick Vestergaard und Dortmunds Robert Lewandowski.

Volland erhöht

Der Lohn der Bemühungen, das 1:0 in der 17. Minute durch Sven Schipplock, der noch am Vormittag seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängerte. Die TSG weiter mit schnellem Konterspiel und großen Möglichkeiten. Nachdem der kampfstarke Pole Eugen Polanski mit einem 97 Stundenkilometer-Geschoss an der Querlatte scheiterte, erhöhte Kevin Volland in der 37. Minute mit seinem siebten Saisontreffer auf 2:0.

Foto: Hoffenheims Keven Volland erhöht auf 2:0 Tore.

Dortmund gleicht aus

Ein kapitaler Fehler von 1899-Keeper Jens Grahl führte kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer. Nachdem er eine Flanke schon sicher abgefangen hatte und mit den Gedanken schon beim Abwurf war, glitt ihm der Ball aus den Händen, was die Dortmunder durch Pierre-Emerick Aubameyangals als willkommenes vorweihnachtliches Geschenk gerne annahmen. Nicht unschuldig dabei Verteidiger Yannik Vestergaard, der in dieser prekären Situation die Möglichkeit hatte, die Kugel per Befreiungsschlag aus der Gefahrenzone zu befördern.

Foto: Hoffenheims Keeper Jens Grahl patzte und Dortmunds Aubameyang erzielt den 2:1 Anschlusstreffer.

Kampf bis zum Schluss

Auch im zweiten Abschnitt ein von enormem Tempo mit vielen engen Zweikämpfen gekennzeichnetes Spiel. Der Druck der Ostwestfalen auf den Ausgleich wurde immer größer, Hoffenheim immer mehr in die Defensive gedrängt. Aus einer Vielzahl guter Möglichkeiten fiel in der 67. Minute das 2:2. Lukasz Piszcek kam bei einer Flanke mutterseelenallein fünf Meter vor dem Tor zum Kopfball. Grahl konnte zunächst mit einem Reflex parieren, hatte jedoch beim Nachschuss keine Chance. Die Gäste nun mit Dauerdruck und vielen ungenutzten, hochkarätigen Chancen. Glück für Grahl, als er einen Schuss unter sich durchrutschen ließ, den Ball an den Torpfosten ging und er ihn dann im Nachfassen griff. Turbulent die Schlussphase, in der es für beide Mannschaften Chancen im Minutentakt gab. Am Ende blieb es beim leistungsgerechtem Unentschieden.

Fotos alle: Rhein-Neckar Picture

 

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