Spielszene aus dem Hinrundenspiel SV Waldhof - Türkgücü München (4:4). Bild: Alfio Marino
„Solche Sieg sind die geilsten“ ++ Jetzt will der SV Waldhof auch bei Türkgücü München bestehen
Waldhof Mannheim | erstellt am Fr. 29.01.2021
…Dynamo Dresden, nachdem Rafael Garcia in der Nachspielzeit den Elfmeter zum Sieg versenkte. Viel Zeit zum Feiern gab es nicht, denn in dieser dritten englischen Woche in Folge geht es schon vier Tage später weiter.
Zum dritten Mal in dieser Saison geht für den SV Waldhof die Reise nach München ins Stadion an der Grünwalder Straße. Zweimal gab es dort nichts zu holen. Chancenlos war man beim 0:5 gegen die Löwen von 1860 und glücklos war man beim 0:2 gegen die Bayern-Amateure, als man eine Vielzahl bester Torchancen vergab. Vier Tore schoss der SVW gegen den kommenden Gegner Türkgücü München im Hinspiel, welches 4:4 endete. Wenn sich die beiden Kontrahenten am Samstag um 14 Uhr zum Rückspiel wiedersehen, dann scheint ein solches Ergebnis aufgrund des Formbarometers beider Clubs undenkbar. Doch wer weiß?
Aufsteiger Türkgücü hat mit nur vier Niederlagen in dieser Saison bislang eine starke Runde absolviert und spricht um den Aufstieg mit. Seit dem Start im Januar gab es noch kein Gegentor für die Münchner. 1:0 gewann man gegen Dynamo Dresden und bei Viktoria Köln landete man einen Auswärtsdreier. Die letzten drei Spiele endeten für Türkgücü torlos 0:0.
„So wie Türkgücü nachinvestiert hat, ist deren klares Ziel, dass man gern aufsteigen würde. Das ist eine hervorragend aufgestellte Mannschaft. Wir müssen das Spiel extrem engagiert angehen und viel investieren“, weiß Glöckner, welches Kaliber da auf seine Elf wartet. Wie schon um Hinspiel muss der SVW ein besonderes Auge auf das Duo Sararer und Sliskovic werfen, da beide jede Abwehr in Verlegenheit bringen können. Gut, dass Waldhof im Defensivbereich wieder mehr Alternativen hat. Max Christiansen, der gegen Dynamo Dresden am Dienstag seine ersten 20 Minuten absolvierte und Marco Schuster nahtlos ersetzte, musste gleich viel einstecken, kam aber heil aus der Partie raus. In München könnte auch Jesper Verlaat wieder dabei sein, der Ex-Sandhäuser hat seinen Muskelfaserriss auskuriert.
Den Konkurrenzkampf beleben werden, wenn nach den drei englischen Wochen auch mal wieder ein normales Mannschaftstraining stattfindet, mit Jan Hendrik Marx und Anthony Roczen weitere Rückkehrer. Ganz leer ist die Verletztenliste aber immer noch nicht. Bei Arianit Ferati und Joseph Boyamba ist noch Pause angesagt, hier kann aber je nach Gesundung täglich eine Rückkehr ins Mannschaftstraining sein. Onur Ünlücifci suchte aufgrund seiner Rückenprobleme einen Arzt in München auf, genaueres konnte Glöckner in dieser Personalie noch nicht sagen.
Auch nicht darüber, ob Neuzugang Dennis Jastrzembski schon in München seine ersten Minuten für Waldhof spielt. „Er hat einen starken linken Fuß und besticht durch seine Schnelligkeit. Er kann Tore vorbereiten oder auch selbst erzielen“, sagt Glöckner über den 20-jährigen. Genau so einen braucht man vermutlich gegen defensivstarke Münchner.
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