Durch einen frühen und späten Treffer entschieden die Münchner Löwen das Spiel für sich. Bild: Alfio Marino

Durch einen frühen und späten Treffer entschieden die Münchner Löwen das Spiel für sich. Bild: Alfio Marino

1860 München beim SV Waldhof einfach abgezockter ++ Weitere Niederlage der Blauschwarzen

Waldhof Mannheim | erstellt am So. 25.04.2021

Eine Schlafmützigkeit in der 1. Minute und ein Treffer in der Nachspielzeit (90.+5) entschieden das Spiel zugunsten der Münchner, die in den entscheidenden Situationen einfach etwas abgezockter waren. In der Nachspielzeit sah Waldhofs Jan Hendrik Marx wegen eines harten Fouls vor dem Strafraum auch noch die rote Karte.

Mit einem 3-5-2-System wollte Trainer Patrick Glöckner gegen die Löwen bestehen. Hinten verteidigten Gerrit Gohlke, Jesper Verlaat und Jan Just, Marcel Seegert rückte in das defensive Mittelfeld. Auf Anton Donkor musste der SVW verletzungsbedingt verzichten, dafür saßen Arianit Ferati und Max Christiansen von ihren Verletzungen einigermaßen auskuriert wieder auf der Bank. Die neue Formation hatte sich noch gar nicht richtig sortiert, da schlug es hinten schon ein. Gerade einmal 17 Sekunden waren gespielt und Richard Neudecker überwand Timo Königsmann mit einem platzierten Schuss zum 0:1 (1.).

1860-Torjäger Mölders in Aktion. Bild: Alfio Marino

„Wir werden vorne nicht viele Situationen bekommen“, prophezeite Glöckner, doch dem war nicht so. Waldhof erholte sich vom Schock des frühen Gegentreffers und kam zu guten Aktionen. Marcel Costly blieb aber hängen (10.) und Dennis Jastrzembski zog rechts am Tor vorbei (16.). Die Gäste kamen kurz danach noch zweimal gefährlich vor den Kasten von Königsmann, doch weder Sascha Mölders (18.) noch Erik Tallig (21.). Der Rest des ersten Abschnitts gehörte chancenmäßig dem SVW. Zweimal war Dominik Martinovic (25., 29.) nahe am Ausgleich. Auf der Gegenseite setzte Marius Willsch einen Kopfball über den Kasten (33.).

In der zweiten Halbzeit, Christiansen war für Just gekommen bei Waldhof im Spiel, verwalteten die „Löwen“ den Vorsprung und der SVW suchte lange vergeblich die Lücke. Ein Freistoß von Marcel Seegert war so die gefährlichste Aktion, der Ball aus rund 25 Metern hätte aber fast eingeschlagen (71.). Waldhof musste nun öffnen und hatte Glück, dass die Münchner bei einer Dreifachchance Pech im Abschluss hatten (78.).

Am Ende wurde es nochmal turbulent. Waldhofs Marx musste in der Nachspielzeit mit Rot vom Platz. Bild: Alfio Marino 

In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal hektisch. Der von Marx verursachte Freistoß, bei dem er sich den Platzverweis einhandelte, brachte nichts ein, aber kurz darauf war es erneut Dressel, der den Endstand besorgte. Danach war Schluss. „Nackenschlag war das frühe Gegentor. Danach sind wir direkt gut zurückgekommen und haben mit Leidenschaft gespielt. Die Münchner sind ein extrem abgezocktes Team und brauchen nicht viele Chancen, uns dagegen hat in einigen Situationen die Zielstrebigkeit etwas gefehlt“, meinte Glöckner.

Nach einem spielfreien Wochenende muss der SV Waldhof am Mittwoch, den 5.Mai bei der SpVgg Unterhaching antreten.

SV Waldhof – 1860 München 0:2 (0:1)

SV Waldhof: Königsmann – Gohlke, Verlaat, Just (46.Christiansen) – Marx, Garcia (70.Ferati), Seegert, Gouaida, Costly – Martinovic, Jastrzembski (77.Boyamba)
1860 München: Hiller – Willsch, Belkahia, Salger, Steinhart – Neudecker (72.Greilinger), Wein (82.Erdmann), Tallig – Dressel, Biankadi (90.+4 Lang) – Mölders

Tore: 0:1 Neudecker (1.), 0:2 Dressel (90.+5)
Schiedsrichter: Erbst (Leonberg)
Rote Karte: Marx (90.+3)
Gelbe Karte: Gohlke, Christiansen / Willsch Salger

 

 

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