3. Liga, 10. Spieltag: FC Wuerzburger Kickers - SV Waldhof Mannheim v.li.: Xaver Kiefersauer (FC Wuerzburger Kickers) erzielt das Tor zum 1:0. Bild: IMAGO/Frank Scheuring

3. Liga, 10. Spieltag: FC Wuerzburger Kickers - SV Waldhof Mannheim v.li.: Xaver Kiefersauer (FC Wuerzburger Kickers) erzielt das Tor zum 1:0. Bild: IMAGO/Frank Scheuring

SV Waldhof steht gegen die TSG 1899 Hoffenheim II unter Zugzwang

3. Liga | erstellt am Fr. 23.10.2026

sport-kurier. Ein kurzer Blick über das Tabellenbild der 3.Liga lässt in Bezug auf den SV Waldhof Mannheim nur einen Schluss zu: Sie sollten so langsam mal wieder einen Sieg einfahren. Die Kurpfälzer rangieren als Elfter im Ranking nur noch 2 Punkte vor dem Strich zur Abstiegszone. Pleiten gegen den FC Ingolstadt und die Würzburger Kickers haben die Blauschwarzen zuletzt in Bedrängnis gebracht.

Deshalb sollte ihnen am Sonntag im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim II, das erst spät um 19.30 Uhr angepfiffen wird tunlichst die Wende gelingen. Doch das wird alles andere als ein eine einfache Aufgabe werden. Denn Reserve des Bundesligisten aus dem Kraichgau zählt vom spielerischen Potential her zum stärksten, was die 3.Liga in Deutschland zu bieten hat. Bei „Hoffe zwei“ tummeln sich einige Fußballer, die nicht nur davon träumen, irgendwann mal deutlich weiter oben Fußball zu spielen, sondern solche Talente, die da auch wirklich das Zeug dazu haben.

Die U23 belegt aktuell den fünften Tabellenplatz und reist mit viel Selbstvertrauen in die Quadratestadt. Extrem erschwerend kommt für Waldhof Mannheim hinzu, dass es am Sonntag nicht auf seinen lautstarken Anhang bauen. Aufgrund der Ausschreitungen gegen den 1.FC Kaiserslautern im DFB-Pokal steht am Sonntag die Umsetzung der Strafe an. Konkret bedeutet dies, dass die komplette Otto-Siffling-Tribüne, wo die organisierte Fanszene bei Heimspielen für die Stimmung sorgt dieses Mal gesperrt sein wird. Sämtliche Dauerkarten für diesen Bereich besitzen am Sonntag keine Gültigkeit. Und diese Fans dürfen sich auch nicht für andere Tribünenbereiche Karten besorgen. Unter dem Strich werden somit kaum mehr als 4500 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion sein.

Gerade jetzt, wo die Mannschaft die Unterstützung so nötig hätte, muss sie also „alleine“ klar kommen. Waldhof Trainer Rui Mota hat Respekt vor Hoffenheim: „Sie haben ein gutes und spielstarkes Team, das haben sie bisher gezeigt. Ich denke, es wird ein sehr umkämpftes Spiel werden.“ Ansonsten ließ sich Mota abermals nicht so sehr in die Karten schauen. Er betonte, dass man nach wie vor ein paar angeschlagene Spieler hätte.

Ein Fragezeichen steht noch hinter Mittefeldspieler Joey Müller. Bei ihm wisse man noch nicht genau, was los ist. Bereits vor dem Duell in Großaspach hatte er sich angeschlagen abgemeldet. Es kam unter anderem auch die Frage auf, weshalb Mota in Würzburg ausgerechnet Julian Ulbricht, der der erfolgreichste Stürmer in dieser Saison bislang beim SVW ist (4 Ligatore und 4 im badischen Pokal), als letzter Stürmer eingewechselt wurde. „Für mich war das nicht das Problem“, antwortete Mota etwas verwundert: „Terrence Boyd hatte sich auch wichtige Chancen erspielt. Wir haben verschiedene Stürmertypen und ich setze auf alle drei.“

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