Archivbild: Sandhausens David Otto (rechts im Bild) erzielte den 1:2 Anschlusstreffer. AS Sportfoto

Archivbild: Sandhausens David Otto (rechts im Bild) erzielte den 1:2 Anschlusstreffer. AS Sportfoto

Später Ausgleichstreffer sichert Punkt

SV Sandhausen | erstellt am So 01.10.2023

Nach einer ausgeglichenen Phase zu Beginn ging Köln mit einem Doppelschlag in Führung. Doch Galms Team steckte nicht auf und kam nur Sekunden nach Wiederanpfiff zum Anschlusstreffer durch Otto. Auf das 1:2 folgte eine Drangphase des SVS, die durch den dritten Treffer der Gäste jäh unterbrochen wurde. Ein Elfmeter von Evina und der erlösende Ausgleich von Meier besorgten den 3:3-Endstand.

Die erste Elf gegen Köln
In der Defensive nimmt Cheftrainer Danny Galm im Vergleich zum Auswärtssieg keine Änderungen vor: Im Tor beginnt Nikolai Rehnen, davor verteidigen Tim Knipping und Max Geschwill, während Kapitän Dennis Diekmeier und Jonas Weik die Außenbahnen beackern. Im Mittelfeld rotieren Tim Maciejewski und Abu El-Zein, der Lion Schuster ersetzt, in der Zentrale vor Alexander Mühling. Die Dreierkette im Angriff bilden Franck Evina auf links und Sebastian Stolze auf dem rechten Flügel. David Otto gibt den Mittelstürmer.

Spielerische Ansätze
Der SVS kommt gut in die Partie: In der zweiten Spielminute erobert Mühling an der Mittellinie den Ball und spielt direkt in die Tiefe zu Maciejewski. Die Hereingabe von der rechten Seite findet im Zentrum Otto, seine Direktabnahme verfehlt das Tor. Beide Teams suchen spielerische Lösungen und kombinieren sich durch das Mittelfeld – jedoch ohne zu zwingenden Abschlüssen zu kommen.

Gute Möglichkeiten auf beiden Seiten
Das ändert sich nach einer Viertelstunde: Evina zieht nach einer Körpertäuschung im Sechzehner gefährlich ab, doch Köln-Keeper Rauhut kann mit der der Faust abwehren. Und auch auf der Gegenseite muss sich Rehnen strecken, um einen Schlenzer über die Latte zu lenken (19.). Nach einem Ballverlust im Sandhäuser Spielaufbau schaltet die Viktoria schnell und schickt Marseiler freistehend auf die Reise. Im Duell mit Rehnen ist der Torhüter bereits geschlagen, doch der Ball kullert am langen Pfosten vorbei ins Toraus (22.). Wieder auf der anderen Seite ist es Otto, der sich im Strafraum mit einem Dribbling gegen die Kölner Abwehr durchsetzt, seinen Schuss aus 16 Metern aber deutlich verzieht (26.).

Doppelschlag gegen Sandhausen
Dann findet ein Abschluss sein Ziel: Nach einem Freistoß kann Sandhausen den Ball nur ins Zentrum klären. Dort wartet Russo, der den Ball ins lange Eck zirkelt und Rehnen mit dem Treffer zum 0:1 keine Chance lässt (32.). Kurz darauf ist es erneut ein Fehlpass im Spielaufbau, der die Viktoria zum 0:2 führt: Am Ende des konsequent ausgespielten Konters ist es Marseiler, der die Gästeführung ausbaut (35.).

Gute Chancen vor der Halbzeit
Doch der SVS steckt nicht auf und blockt mit viel Einsatz Diekmeier frei, der aus vollem Lauf abzieht und mit seinem Flachschuss das Tor nur knapp verfehlt (39.). Kurz vor der Halbzeit ist es ein Abschluss von Knipping, der durch den Kölner Strafraum rauscht und den Schlussmann zur Parade zwingt (42.).

Anschluss nach Sekunden
Nach der Pause kommt der SVS mit einem Blitzstart in den zweiten Durchgang: Eine Balleroberung nutzt Maciejewski aus und flankt in die Mitte, wo Otto zu seinem dritten Saisontreffer einnickt (46.). Zwischen dem Wiederanpfiff und dem Torerfolg lagen gerade einmal zwölf Sekunden. Kurz zuvor sind El-Zein, Stolze und Diekmeier in der Kabine geblieben, sie werden durch Alexander Fuchs, Rouwen Hennings und Luca Zander ersetzt.

Stellungsfehler zum 1:3
Der SVS ist nun besser in den Zweikämpfen und tritt selbstbewusster auf. Mitten hinein in diese Drangphase schlägt Köln einen langen Ball, bei dem sich Geschwill verschätzt. So taucht Marseiler frei vor Rehnen auf. Der Keeper bekommt zwar noch den Arm an den Ball, kann aber den dritten Gegentreffer nicht verhindern (61.).

Köln kontert
Nach dem Kölner Tor bemüht sich der SVS weiterhin im Angriff, während sich die Gäste auf gefährliche Konter beschränken. Maciejewski prallt mit Viktoria-Keeper Rauhut zusammen und muss behandelt werden, für ihn kommt Livan Burcu aufs Feld (75.). In der Schlussphase kommt Richard Meier für Otto (80.). Währenddessen beschränkt sich Köln auf die Defensive und gefährliche Konter.

Intensive Schlussphase wird belohnt
Die letzten Minuten bieten den knapp 3.400 Zuschauern ordentlich Spannung: Erst wird Zander an der Strafraumkante gefoult, es gibt Elfmeter. Den Strafstoß verwandelt Evina eiskalt in die Tormitte (87.). Zum Ende einer intensiven Verlängerung ist es Meier, der nach Ablage von Zander sein erstes Profitor erzielt und dem SVS damit einen späten Punkt sichert (90.+5).

Englische Woche in Freiburg
Für den SV Sandhausen bleibt nicht viel Zeit, um durchzuatmen, denn das nächste Spiel steht bereits in den Startlöchern. Am Dienstag, den 3. Oktober, reist das Team von Danny Galm in den Breisgau. Dort trifft der SVS im Dreisamstadion auf die Zweitbesetzung des SC Freiburg. Los geht es um 19 Uhr. Tickets gibt es nur über den Freiburger Online-Shop, eine Abendkasse wird es nicht geben.

SV Sandhausen: Rehnen – Diekmeier (Zander, 46.), Geschwill, Knipping, Weik – Mühling, El-Zein (Fuchs, 46.), Stolze (Hennings, 46.), Maciejewski (Burcu, 75.) – Otto (Meier, 80.), Evina
Viktoria Köln: Rauhut – Schultz, Lorch (Becker, 80.), Greger – Koronkiewicz, Russo, Br. Henning, N. May, Bogicevic (Handle, 67.) – L. Marseiler (Fritz, 75.), Philipp (Hong, 75.)

Tore: 0:1 Russo (32.), 0:2 Marseiler (35.), 1:2 Otto (46.), 1:3 Marseiler (61.), 2:3 Evina (87., FE), 3:3 Meier (90.+5)
Zuschauer: 3.385
Schiedsrichter: Patrick Schwengers
Gelbe Karten: Zander – Rauhut

 

SV Sandhausen

 

 

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