Archvild: Die Sandhäuser waren nach dem 1:2 gegen den VfB Lübeck gefrustet. AS Sportfoto

Archvild: Die Sandhäuser waren nach dem 1:2 gegen den VfB Lübeck gefrustet. AS Sportfoto

Niederlage zum Jahresabschluss – SV Sandhausen – VfB Lübeck 1:2 (0:2)

SV Sandhausen | erstellt am Mi 20.12.2023

Chancen für die Hausherren gab es erst im zweiten Durchgang, als die Schwarz-Weißen die Spielkontrolle übernahmen. Da die Durchschlagskraft fehlte, kam Burcus Anschlusstreffer zu spät.

Letzte Startaufstellung des Jahres
Vor Torhüter Nikolai Rehnen setzt Cheftrainer Jens Keller auf eine Viererkette: Christoph Ehlich und Jonas Weik auf den Flügeln, im Zentrum verteidigt Felix Göttlicher neben Tim Knipping. Im zentralen Mittelfeld gibt Yassin Ben Balla den etwas defensiveren Part neben Alexander Mühling. Abu El-Zein, zuletzt als Spielmacher im Einsatz, tauscht mit Linksaußen Livan Burcu die Positionen. Auf dem rechten Flügel kommt Franck Evina für Sebastian Stolze in die Startelf. Unverändert bleibt David Otto die einzige Sturmspitze de SVS.

Erste Chance führt zum Tor
Bis auf einen Abschluss von Evina aus der Kategorie „ungefährlich“ (2.) vergehen die ersten Minuten am Hardtwald ohne Aufreger. Die Partie ist zerfahren und von vielen Unterbrechungen geprägt. Das ändert sich mit der ersten Lübecker Torchance: Nach einem Ballgewinn schalten die Gäste schnell über den Flügel um. Am langen Pfosten hat Farrona Pulido viel Raum, den Ball anzunehmen und Volley auf das Tor zu ziehen. Ehlich kommt zwar mit dem Kopf an den Ball, kann den Treffer jedoch nicht mehr verhindern (16.).

Lübecker Doppelschlag
Nur wenige Momente später spielt sich Lübeck erneut über den rechten Flügel frei und findet Gözüsirin, der zentral per Direktabnahme die Führung der Gäste ausbaut (20.). Sandhausen steckt nicht auf und kommt unmittelbar zur Chance auf den Anschlusstreffer: Evinas Hereingabe verlängert Mühling mit der Hacke auf Otto, der den Ball mit dem langen Bein nicht im Tor unterbringen kann (22.).

Verletzungsbedingte Wechsel
Der Ausfallschritt war etwas zu weit, sodass Otto im Boden hängen bleibt und mit einem Problem im Oberschenkel ausgewechselt werden muss. Für ihn kommt Richard Meier aufs Feld (28.). Nur Minuten später bleibt Evina nach einem Foulspiel liegen, auch für ihn geht es nicht weiter. Neu im Spiel ist Sebastian Stolze (34.). Bis zur Pause übernimmt der SVS die Kontrolle und kommt mit Flanken immer wieder vor das Lübecker Tor, gefährlich wird es dabei aber nicht. So geht es mit dem doppelten Rückstand in die Pause.

Zwei Wechsel und zwei Großchancen
Der SVS bringt frisches Personal aus der Kabine: Für Göttlicher und Weik kommen Alexander Fuchs und Luca Zander ins Spiel. Letzterer gibt den rechten Außenverteidiger, sodass Ehlich auf die linke Seite wechselt. Fuchs verteidigt nun an der Seite von Knipping. Die zweite Halbzeit startet mit einem Paukenschlag: Völlig frei nimmt ein Lübecker Angreifer einen hohen Ball im Fünfmeterraum an, doch Rehnen kann im 1-gegen-1 stark parieren. Und auch auf der Gegenseite gibt es eine Großchance: Stolze hat aus sieben Metern viel Zeit, verfehlt den langen Pfosten aber knapp (47.).

Dominanter SVS ohne Durchschlagskraft
Die Spielkontrolle liegt seit Wiederanpfiff klar aufseiten des SVS, der zwar nun mehr Dynamik ins Aufbauspiel bringen konnte, diese Feldvorteile allerdings nicht in Zählbares umwandeln kann. Die Gäste bleiben hingegen weiterhin mit Kontern brandgefährlich. Da die Durchschlagskraft fehlt, verpassen die Hausherren wiederholt den Anschlusstreffer. Für die Schlussphase übernimmt Dennis Diekmeier die Kapitänsbinde von Knipping (72.). Sandhausen stellt um und agiert mit der Doppelspitze Stolze und Meier.

Anschlusstreffer kommt zu spät
Es dauert bis zum Ende der Partie, ehe die Sandhäuser zum Torerfolg kommen: Nach Mühlings Eckball landet der Ball bei Burcu. Der fasst sich am langen Pfosten ein Herz und trifft mit Wucht zum 1:2 (89.). Doch der Treffer kommt zu spät, vier Minuten Nachspielzeit reichen nicht aus, um den Ausgleich zu erzwingen.

Ab in die Winterpause
Für die Mannschaft des SV Sandhausen geht’s nach der heutigen Partie in die Winterpause. Wie es danach weitergeht, seht ihr im Winterfahrplan des SVS.

SV Sandhausen: Rehnen – Weik (Zander, 46.), Knipping (Diekmeier, 73.), Göttlicher (Fuchs, 46.), Ehlich – Ben Balla, Mühling, Burcu, El-Zein, Evina (Stolze, 35.) – Otto (Meier, 28.)
VfB Lübeck: Klewin – Sommer, Kastenhofer, Löhden, Sternberg – Egerer (Grupe, 83.), U. Taffertshofer, Hauptmann, Gözüsirin (Reddemann, 90.+5), Farrona Pulido (Velasco, 65.) – Akono (Facklam, 65.)

Tore: 0:1 Farrona Pulido (16.), 0:2 Gözüsirin (20.), 1:2 Burcu (89.)
Zuschauer: 3.269
Schiedsrichter: Tobias Wittmann
Gelbe Karten: Zander, Diekmeier – Gözüsirin, Kastenhofer

 

SV Sandhausen

 

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