Wout Weghorst (TSG 1899 Hoffenheim) im Spiel gegen den FC Heidenheim. Bild: IMAGO / foto2press

Wout Weghorst (TSG 1899 Hoffenheim) im Spiel gegen den FC Heidenheim. Bild: IMAGO / foto2press

Weghorst: „Ich war schon immer anders“

TSG Hoffenheim | erstellt am Fr 15.09.2023

Doch der 31-Jährige hat sich seine Kindheitsträume von der Premier League und der Weltmeisterschaft erfüllt, obwohl er im Alter von 18 Jahren noch auf Dorfplätzen kickte. Der Stürmer, der im Sommer vom FC Burnley nach Hoffenheim kam, gab im TSG-Monatsmagazin SPIELFELD einen ehrlichen Einblick in seinen komplizierten Weg nach oben und sprach über seinen Konflikt mit Lionel Messi bei der WM 2022.

Während mittlerweile die meisten Fußballer über die Talentschmieden und Nachwuchsleistungszentren optimal ausgebildet in den Profifußball kommen, fuhr Wout Weghorst im Alter von 18 Jahren noch von Dorf zu Dorf. „Natürlich macht man sich dann Gedanken“, gibt der 1,97 Meter große Niederländer zu. „Es war ein anderer Weg, aber es ist eben mein Weg. Ich habe immer daran geglaubt, mit viel Arbeit und hohem Aufwand dahinzukommen, wo ich hinwollte.“ Bei seinem Debüt in der Eredivisie war er bereits 21 Jahre alt, traf jedoch im ersten Spiel und realisierte, oben angekommen zu sein. „Ich habe sehr oft gehört, dass ich es nicht schaffen würde, dass ich nicht gut genug wäre. Ich war immer anders, anders als andere“, sagt Weghorst und verrät sein Motto: „Wenn du etwas willst, kannst du es auch erreichen.“ Er erreichte viel: Eine herausragende Torquote in der Bundesliga, viele Spiele in der Startelf für Manchester United in der vergangenen Saison und die höchsten Würden im ikonischen orangenen Trikot seines Heimatlandes.

Die Weltmeisterschaft 2022, die Weghorst als „absolutes Highlight“ seiner Karriere bezeichnet, wird jedoch auch aufgrund seines Konflikts mit Lionel Messi in Verbindung bleiben. „Ich sehe es auch als Kompliment, dass ein so großer Spieler über mich verärgert war, das habe ich mir auf dem Platz mit meiner Leistung erarbeitet“, sagt der Niederländer, der im Viertelfinale gegen Argentinien zwei Treffer erzielte und auch seinen Schuss im Elfmeterschießen gegen den späteren Weltmeister versenkte.

Ebenfalls im Interview im aktuellen SPIELFELD: Stephan Lerch, Cheftrainer und Sportlicher Leiter der TSG-Frauen. Der 39-Jährige geht in seine erste komplette Saison als Coach des Teams und hofft, den Frauenfußball bei der TSG weiterzuentwickeln. „Wir haben viele Schritte kurzfristig umgesetzt, die auf das Konto der Spielerinnen einzahlen. Es geht nicht darum, durch eine Aktion zehn Prozent zu gewinnen, sondern durch viele kleine Verbesserungen in der Breite besser zu werden“, sagt Lerch.

Darüber hinaus warten zahlreiche weitere spannende und informative Inhalte im aktuellen SPIELFELD-Magazin auf die Leser: Grischa Prömel wird porträtiert, Attila Szalai spricht über sein Heimatland Ungarn in der Rubrik „Fakt oder Fake“, Ihlas Bebou stellt sich im Format „Kein Kommentar“ den Fragen und antwortet, ohne etwas zu sagen. Dazu präsentiert U23-Co-Trainer Aytaç Sulu sein schönstes Trikot, das er ausgerechnet gegen die TSG Hoffenheim trug. Dazu wird ein Streifzug durch die Region und ihre zahlreichen Dörfer gemacht, und die Neuzugänge trugen sich allesamt ins Freundebuch von Maskottchen Hoffi ein. 104 Seiten voller spannender Einblicke rund um die TSG.

 

achtzehn99.de

 

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