DFB Pokalsieger 2024 Bayer Leverkusen, Mannschaft jubelt mit dem Pokal über das Double - Berlin 25.05.2021: Bayer 04 Leverkusen vs. 1. FC Kaiserslautern, 81. DFB-Pokalfinale, Olympiastadion Berlin. Bild: Marc Schüler Sportpics.

DFB Pokalsieger 2024 Bayer Leverkusen, Mannschaft jubelt mit dem Pokal über das Double - Berlin 25.05.2021: Bayer 04 Leverkusen vs. 1. FC Kaiserslautern, 81. DFB-Pokalfinale, Olympiastadion Berlin. Bild: Marc Schüler Sportpics.

DOUBLE +++ Bayer Leverkusen „krallt“ sich auch den DFB – Pokal +++ 1:0 (1:0) Sieg gegen 1. FC Kaiserslautern

2. Bundesliga | erstellt am So 26.05.2024

sport-kurier. „Deutschlands beste Mannschaft“ sangen die Fans von Bayer 04 Leverkusen nach dem Schlusspfiff des 81. DFB-Pokalfinales im Berliner Olympiastadion und feierten damit nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch den Pokalsieg. Dabei machte es der Zweitligist und krasse Außenseiter 1. FC Kaiserslautern dem hohen Favoriten alles andere als leicht, musste sich aber am Ende mit 0:1 geschlagen geben. So feierte Bayer wenige Tage nach dem verlorenen Europa League Finale zumindest auf nationaler Ebene ein Jahr lang, bzw. 52 Spiele in Folge ohne Niederlage geblieben zu sein.

Dass Zweitligist 1. FC Kaiserslautern angetreten war, um den Favoriten zu ärgern, merkte man von Beginn an. „Ich war noch nie mehr Außenseiter als in dieser Partie“, sagte auch FCK-Trainer Friedhelm Funkel, der zum fünften Mal (2x als Spieler, 3x als Trainer) in seiner Karriere am Endspiel im Berliner Olympiastadion teilnahm. Mit einer beeindruckenden Choreographie zeigten die Fans des Pfälzer Traditionsvereins, dass sie im Punkte Kreativität in die Champions League gehören und schafften es mit etwas Rauch und dem Haushoch aus dem Fanblock auftauchenden Roten Teufel ihre Mannschaft zu motivieren.

Spektakuläre Choreographie der Kaiserslauterer Fans. Bayer 04 Leverkusen vs. 1. FC Kaiserslautern, 81. DFB-Pokalfinale, Olympiastadion Berlin. Bild: Marc Schüler Sportpics.

Diese zeigte von Beginn an keinen Respekt vor dem übermächtig wirkenden Gegner und so gehörten Kaiserslautern auch die ersten echten Chancen der Partie, so dass sich Odilon Kossounou nach drei Minuten nur mit einem Foul zu helfen wusste und dafür die erste Gelbe Karte der Partie erhielt. Nach etwa sieben Minuten fand der neue Deutsche Meister besser in die Partie. FCK-Schlussmann Krahl zeichnete sich aus gegen Jeremie Frimpong, Patrik Schick und Florian Wirtz und so war ein echter Klassenunterschied kaum feststellbar.

Auf Konter lauerte der FCK nun und machte mit einer tief stehenden Defensivaufstellung hinten alles dicht. Eine Taktik, die für Friedhelm Funkel immer wieder gut aufgegangen ist und vielleicht auch dieses Mal wäre, wenn nicht Granit Xhaka in der 16. Minute ein Geniestreich gelungen wäre. Ben Zolinski wehrte zu kurz ab, Xhaka kommt angelaufen und schießt das runde Leder aus gut 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Nicht entmutigen ließ sich Kaiserslautern von diesem Rückstand, der am Ende vielleicht sogar den Überraschungscoup verhinderte.

Torwart Julian Krahl (1. FC Kaiserslautern) machtlos beim Tor zum 1:0 durch Granti Xhaka (Bayer 04 Leverkusen)- Berlin 25.05.2021: Bayer 04 Leverkusen vs. 1. FC Kaiserslautern, 81. DFB-Pokalfinale, Olympiastadion Berlin. Bild: Marc Schüler Sportpics.

Hatte Bayer Leverkusen bis dahin den Druck der Favoritenrolle und musste das Spiel machen, war nun Kaiserslautern gefordert. Nur spekulieren wie das Spiel ohne Xhakas Geniestreich ausgegangen wäre kann man, denn der Deutsche Meister spielte ab der 44. Minute in Unterzahl, nachdem Odilon Kossounou nach hartem Einsteigen gegen Boris Tomiak Gelb-Rot sah. Dies eröffnete dem Zweitligisten immer wieder Chancen. Fast hätte Tobias Raschl sogar noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielt, doch sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei.

Auch Kenny-Prince Redondo und der eingewechselte Ragnar Ache prüften im zweiten Durchgang Leverkusens Schlussmann Lukas Hradecky, der allerdings immer auf dem Posten war. Bayer konnte nun die Führung verwalten, machte hinten dicht und konnte seinerseits auf Konter lauern, während Kaiserslautern das Spiel machen musste. Dabei ging dem FCK irgendwann nach einer guten Stunde langsam die Kraft aus, während Bayer nicht mehr als notwendig tat, um nicht in Unterzahl doch noch den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Fast wäre dem Favorit sogar noch das 2:0 geglückt, doch FCK-Torwart Julian Krahl hatte einen hervorragenden Tag erwischt und konnte eine höhere Niederlage verhindern.

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