GER, 1.FBL, FC Augsburg vs TSG 1899 Hoffenheim / 1.FBL, FC Augsburg vs TSG 1899 Hoffenheim. Finn Becker (TSG/blau) am Ball, rechts Ruben Vargas (FCA). Bild: IMAGO / Nordphoto.

GER, 1.FBL, FC Augsburg vs TSG 1899 Hoffenheim / 1.FBL, FC Augsburg vs TSG 1899 Hoffenheim. Finn Becker (TSG/blau) am Ball, rechts Ruben Vargas (FCA). Bild: IMAGO / Nordphoto.

Becker: „Ich will mich mit den Besten messen“

TSG Hoffenheim | erstellt am Mi 27.12.2023

Seit eineinhalb Jahren spielt Finn Becker für die TSG Hoffenheim. Der 23-Jährige hat im Kraichgau eine gewisse Anlaufzeit benötigt, stand in den vergangenen Wochen aber immer häufiger in der Startelf. In der Januar-Ausgabe des TSG-Klubmagazins SPIELFELD sprach der gebürtige Elmshorner aber nicht nur über seine fußballerische Entwicklung, sondern auch über die Bedeutung von Interessen abseits des Sports.

Finn Becker ist bei der TSG zum Bundesliga-Spieler gereift. In seinem ersten Halbjahr in Hoffenheim war der Norddeutsche aber kaum zum Zug gekommen. Eine intensive Zeit für den früheren Spieler des FC St. Pauli: „Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um mich zurechtzufinden, ich habe vorher mein gesamtes Leben in meiner Heimat verbracht. Ich bin aber selbstkritisch genug, um sagen zu können, dass es an mir lag. Ich habe etwas Anlaufzeit benötigt.“ Diese endete mit dem Start des Jahres 2023, in dem es stetig bergauf ging. Mittlerweile absolvierte der Mittelfeldakteur 25 Bundesliga-Spiele und durfte sich auch bei der U21-EM präsentieren. Zum festen Startelfpersonal gehört er noch nicht, das ist für den 23-Jährigen das nächste Ziel: „Ich will mich mit den Besten messen. Und am Ende ist Fußball schnelllebig. In den entscheidenden Momenten muss man da sein.“

Finn Becker hat in seiner Anfangszeit im Kraichgau trotz des Kampfes um einen Stammplatz gemerkt, dass es im Leben auch andere Themen als Fußball geben muss: „In meinem ersten halben Jahr in Hoffenheim, in dem ich kaum gespielt habe, hat mich die Situation runtergezogen. Wenn man andere Dinge im Leben findet, die einen begeistern, bei denen man dazulernen kann, ist das auch für die Leistung auf dem Platz hilfreich. Ich habe nun viel weniger Zeit, mir negative Gedanken rund um den Fußball zu machen.“ Becker begann, Spanisch zu lernen, Golf zu spielen und überlegt aktuell, ein Fernstudium anzufangen, auch wenn er „gern ein ganz normaler Student“ geworden wäre.

Außerdem in der Januar-Ausgabe des TSG-Magazins: Andrej Kramaric räumt in „Fakt oder Fake“ mit Klischees und Vorurteilen über sein Heimatland Kroatien auf, Grischa Prömel antwortet in „Kein Kommentar“, ohne ein Wort zu sagen und U17-Weltmeister Max Moerstedt wird gewürdigt. Darüber hinaus blickt SPIELFELD gemeinsam mit Jannik Kohlbacher auf die bevorstehende Handball-EM. Das und noch viele weitere spannende Inhalte findet Ihr auf den 104 Seiten der neuesten Ausgabe.

TSG 1899 Hoffenheim

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