Harder13 Cup 2012 – Noch 8 Tage – Die Vorfreude steigt

Harder13 Cup 2012 – Noch 8 Tage – Die Vorfreude steigt

Harder13 Cup 2012 – Noch 8 Tage – Die Vorfreude steigt

Fussball | erstellt am Do 29.12.2011

Am 5. Januar 2012 kämpfen wieder sechs Topteams um denn begehrten Harder13 Cup und wollen die Zuschauer mit tollem Budenzauber begeistern. Doch was können wir von den teilnehmenden Mannschaften erwarten? Im letzten Formcheck erfahren Sie alles über die Verfassung der teilnehmenden Teams. Tickets für das Hallenturnier um den Harder13 Cup sind übrigens noch erhältlich. Sichern Sie sich am besten noch diese Woche Ihre Tickets, unsere Hotline unter 0621-18190333 und auch unser Ticketshop an der SAP ARENA oder der Adler City Store am Wasserturm haben zwischen Weihnachten und Neujahr geöffnet. Natürlich erhalten Sie die Tickets auch im Internet unter www.saparena.de

Diesen Jahresausklang hatten sich alle Verantwortlichen der TSG Hoffenheim gewünscht. Mit einem wichtigen 2:1 Heimsieg gegen den FC Augsburg zogen die Kraichgauer ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. Dort wird das Team von Trainer Holger Stanislawski im Februar 2012 auf Zweitligist Greuther Fürth treffen.
In der Liga läuft es dagegen nicht so optimal. 22 Punkte, Platz 9, ein Torverhältnis von 19:19 –  das sind die nüchternen und mittelmäßigen Vorrunden-Fakten.

Dabei wäre für 1899 viel mehr drin gewesen. Neu-Trainer Holger Stanislawski legte mit einem Team einen ordentlichen Start hin und gewann zwei der ersten drei Spiele. In der Folge gelang es der TSG nicht, Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. Selbstverschuldete späte Gegentore vermasselten den Kraichgauern eine bessere Platzierung. Das letzte Spiel gegen Hertha BSC war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Beim 1:1 im eigenen Stadion brachte Sejad Salihovic die Gastgeber früh in Führung, ehe die Hertha in der 91. Minute doch noch ausgleichen konnte. Um in der Rückrunde den Weg nach oben anzutreten, muss das Team stabiler und konzentrierter auftreten.

Für den 1. FC Kaiserslautern war die Vorrunde zwar erwartungsgemäß schwierig, aber dennoch hat das Team um Trainer Marco Kurz gute Chancen die Klasse zu halten. Nach dem tollen siebten Tabellenplatz in der letzten Saison, mussten vor dieser Spielzeit viele Leistungsträger, wie Srdjan Lakic oder Ivo Ilicevic abgegeben werden. Nach einem ordentlich Start sind die Pfälzer zwar bis auf den Relegationsplatz abgerutscht, doch bewertet man die Leistungen der letzten beiden Spiele in Dortmund und gegen Hannover, so kann man mit einem guten Gefühl in die Rückrunde gehen.

So konnte man beim amtierenden deutschen Meister ebenso einen Punkt holen, wie auch beim Unentscheiden gegen Hannover. Es fehlte einfach der wichtige Dreier, der dem Team wieder mehr Selbstvertrauen bringen könnte. Noch sind 17 Spiele in dieser Saison zu spielen, in denen viele Punkte zu vergeben sind. Im Pokalwettbewerb hingegen geht es nicht mehr weiter für die Pfälzer. Bei Hertha BSC war drei Tage vor Weihnachten im Achtelfinale Endstation.

Die Mannschaft des VfL Wolfsburg könnte in der Rückrunde anders aussehen als im Moment. Zu enttäuschend verliefen die ersten 17 Spiele der Saison 2011/12, nach denen die Mannschaft von Trainer Felix Magath nur auf dem 13. Tabellenplatz liegt. Zu wenig für die Ansprüche des Meisters von 2009. Die erste Verpflichtung wurde bereits getätigt – Petr Jiracek, ein 25-jähriger tschechischer Mittelfeldspieler, soll die Zentrale der Niedersachsen effektiver machen und Torchancen kreieren. Ob er beim Harder13 Cup schon auf dem Kunstrasen mitwirken wird, bleibt abzuwarten.

Allerdings haben die Wolfsburger weniger Problem in der Offensive als vielmehr in der Hintermannschaft. Mit 34 Gegentoren kassierten die Niedersachsen die zweitmeisten Gegentore aller Bundesligisten. Nur der Tabellenletzte aus Freiburg musste noch mehr Treffer hinnehmen.

Deshalb wird sicher in diesem Mannschaftsteil in der Winterpause noch nachgebessert. Das 1:5 in Dortmund, das 1:4 in Bremen oder das 0:2 bei Aufsteiger Augsburg waren nur drei von mehreren Spielen, nach denen das Team mit hängenden Köpfen in die Kabine schlich.
Mit einem Erfolgserlebnis am letzten Vorrundenspieltag, bei dem der VfL den VfB Stuttgart mit 1:0 schlagen konnte, gingen die Magath-Schützlinge in die Pause. Dieser Sieg war extrem wichtig, brachte er doch etwas Ruhe in den Verein.

Für Zweitligist Eintracht Frankfurt war die Vorrunde eine insgesamt erfolgreiche Sache. Nach 19 Spielen – zwei Rückrunden-Spieltage wurden noch im Dezember gespielt – steht die Eintracht auf dem dritten Tabellenrang, nur drei Punkte hinter Fortuna Düsseldorf und einen Zähler hinter dem Zweiten Greuther Fürth.

Die Eintracht präsentierte sich vom ersten Spieltag an stabil und nahm die Herausforderung Zweite Liga an. Auch wenn der Jahresabschluss mit nur einem Punkt aus den beiden letzten Spielen unbefriedigend verlief, blicken die Hessen optimistisch in die Zukunft. Das Team wirkt ausgeglichen, Offensive und Defensive sind ordentlich besetzt. Das hat sich in vielen Spielen bereits ausgezahlt. Besonders in der Fremde punktet die Eintracht regelmäßig, 20 Zähler stehen schon zu Buche. Gelingt den Jungs von Armin Veh eine ähnliche Rückrunde, dann steht dem direkten Aufstieg kaum noch etwas im Wege.

Besonders auf die eigenen Fans konnten sich die Frankfurter in der Vorrunde verlassen. Die Fans stehen wie eine Wand hinter dem Team und treiben die Mannschaft immer wieder nach vorne. Auf eine ähnlich lautstarke Unterstützung kann das Team sicherlich auch in Mannheim setzen.

Im Gegensatz zur Eintracht läuft es beim Karlsruher SC bisher alles andere als optimal. Mit fünf Niederlagen in Folge gehen die Badener in die Winterpause. Diese Niederlagen ließen das Team von Jörn Andersen inzwischen auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Nur zwölf Punkte aus 19 Spielen sind zu wenig, um die Klasse zu halten. Die Lage beim KSC ist deshalb sehr ernst.

In der Rückrunde muss eine deutliche Leistungssteigerung her, um nicht am Ende ein böses Erwachen zu erleben. Doch die Karlsruher haben Glück, dass alle direkten Konkurrenten um den Abstieg dicht beieinander liegen. So beträgt der Rückstand zu Platz 14 gerade einmal zwei Punkte.
Vielleicht kommt den Badenern der Harder13 Cup in diesem Jahr gerade recht, um sich neues Selbstbewusstsein in der Halle zu holen. Bei diesem Turnier können die Alltagssorgen vergessen werden und mit Spaß ohne Druck Fußball gespielt werden.

Der KSC ist bei diesem Turnier übrigens ein Dauerbrenner. Wie der 1. FC Kaiserslautern sind die Badener bei allen bisherigen Auflagen am Start gewesen. 2008 konnten sie den Cup sogar mit nach Hause nehmen – im Finale gelang ein Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Nach dem Aufstieg in die Regionalliga tun sich die Mannheimer in der neuen Klasse noch etwas schwer. Mehr als ein Mittelfeldplatz war noch nicht drin, doch ist das für einen Aufsteiger auch nicht wirklich besorgniserregend. Viele Spieler wurden vor der Saison neu ins Team integriert, Leistungsträger ersetzt. Das alles benötigt Zeit, so dass diese Spielzeit zur Konsolidierung in der Regionalliga genutzt werden kann. Gelingt zudem noch die eine oder andere Überraschung, wie zum Beispiel der tolle Sieg bei Tabellenführer Stuttgarter Kickers, kann am Ende durchaus von einer erfolgreichen Saison gesprochen werden.

Mit der neuerlichen Teilnahme am Harder13 Cup haben die Waldhof-Buben auch in diesem Jahr wieder der Möglichkeit, gegen höherklassige Teams anzutreten und für Aufsehen zu sorgen. Gerade in den beiden letzten Jahren überzeugten die Blau-Schwarzen mit einem Turniersieg und einer Halbfinalteilnahme. Diese Erfolge machen die Mannschaft von Cheftrainer Reiner Hollich auch 2012 wieder zu einem Geheimfavoriten auf den Titel. Die Waldhof-Fans sind für ihre stimmgewaltige Unterstützung bekannt und werden auch dieses Mal wieder für eine tolle Atmosphäre in der SAP ARENA sorgen und ihre Mannschaft bedingungslos unterstützen.

Die Teams sind bereit für eines der prestigeträchtigsten Hallenturniere. Wenn auch Sie am 5. Januar dabei sein wollen, dann sichern Sie sich schnell Ihr Ticket!

Tickets erhalten Sie unter www.saparena.de , unter der Tickethotline 0621-18190333, im Ticketshop der SAP ARENA, im Adler City Store am Wasserturm und bei allen bekannten SAP ARENA-Vorverkaufsstellen.

Quelle: SAP-Arena

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