Eintracht Frankfurt gewinnt Harder13-Cup

Eintracht Frankfurt gewinnt Harder13-Cup

Eintracht Frankfurt gewinnt Harder13-Cup

Fussball | erstellt am Mo. 05.01.2015

Den Turniersieg beim Harder13-Cup sicherte sich gestern Abend dafür die Frankfurter Eintracht, die im Finale mit 9:8 nach Neunmeterschießen gegen den Karlsruher SC gewann. Mehr als 10.000 Zuschauer sahen in der SAP Arena guten Hallenfußball.

Eintracht Frankfurt gewinnt Finale gegen KSC

Im Finale stellten beide Mannschaften unter Beweis, dass sie sich völlig zu Recht im letzten Spiel des Abends duellieren durften. Die Zuschauer sahen das beste Spiel des Turniers. 4:4-Unentschieden stand es nach 24 packenden Minuten. Vaclav Kadlec hatte knapp 90 Sekunden vor Schluss für die Frankfurter Eintracht den Ausgleich erzielt und sein Team so ins Neunmeterschießen gebracht.

Dort führte  erst der neunte Versuch zur Entscheidung, denn Enrico Valentini scheiterte mit seinem Schuss, so dass direkt danach Joel Gerezgiher den 5:4-Siegtreffer für die Eintracht erzielen konnte.

Foto: Über 10.000 Zuschauer besuchten den Harder 13 Cup.

Frankfurts Vaclav Kadlec traf am häufigsten

Bester Torschütze war der Frankfurter Vaclav Kadlec, der insgesamt neun Mal traf. Zum besten Feldspieler wurde nach dem Finale ausgerechnet Valentini (KSC) gekürt, sein Teamkamerad Rene Vollath nahm den Preis als bester Torhüter mit nach Hause. Die Fächerstädter räumten groß ab, nur der Siegerpokal fuhr mit dem Teambus der Eintracht in Richtung Frankfurt.

Foto: Jubel um Frankfurts Joel Gerezgiher (re) nach seinem Siegestor im Finale KSC vs. Eintracht Frankfurt.
Die Kicker des 1.FC Kaiserslautern hatten schon nach zwei Gruppenspielen Zeit, sich ein wenig um das Drumherum zu kümmern, denn nach zwei Niederlagen hatten sie ihre Finalchance schon früh vergeben. „Es ist alles so ein bisschen wie auf dem Feld“, sagte Kosta Runjaic. Der Cheftrainer der Pfälzer überließ das Coachen gestern seinen Assistenten und blieb deshalb trotz der Niederlagen entspannt.

Auf dem Feld zeigten die Lauterer durchaus sehenswerte Spielzüge, scheiterten aber an der mangelhaften Chancenverwertung. „Das kommt mir bekannt vor“, erklärte Runjaic, dessen junge Mannschaft in der Zweiten Liga wiederholt nicht für ihre mutigen Auftritte belohnt wurde – wie gestern auch.

Foto: Saite Alami (SVW) gegen Andre Fomitschow (1.FCK). 1.FC Kaiserslautern gegen SV Waldhof 1:2.

Holprige Leistung des SV Sandhausen

Ein 0:3 gegen den SV Waldhof, ein 2:5 gegen den Karlsruher SC, auch das zwischenzeitliche 3:2 gegen den 1.FC Kaiserslautern konnte es nicht abwenden, dass die Finalteilnahme für den SV Sandhausen schon nach drei von vier Gruppenspielen außer Reichweite geraten war.

„Unsere Leistungen hier sind wie die auf dem Feld, nämlich holprig“, sagte Alois Schwartz. Der Trainer des SVS hätte gerne besser abgeschnitten, wenngleich er den Stellenwert der Veranstaltung, die dem Spaß und der Fanpflege dienen sollte, richtig einordnete. „Trotzdem möchte ich gewinnen, wenn ich ein Spiel bestreite“, sagte der Coach. „Wir haben vorne eben nicht die Durchschlagskraft, die ich mir wünschen würde.“

Das unterschied die Sandhausener nicht nur gestern Abend beim Hallenkick von der Frankfurter Eintracht. Die standen nämlich nach drei Partien und ebenso vielen Siegen schon im Finale, ehe der SVS und die Hessen gegeneinander antraten. Das Duell gewannen die SVS-Cracks immerhin mit 4:1 und hatten dadurch einen positiven Abschluss, ehe es heute beim Sparkassen-Cup in Ketsch weitergeht.

Foto: Waldhof-Coach Kenan Kocak (2. v. re.) und sein Co-Trainer Klaus Heitz (3. von re.) an der Bande. Mit Siegen über den SV Sandhausen und 1. FC Kaiserslautern bezwangen die Mannheimer immerhin zwei Zweitligisten.

Karlsruher überzeugten mit sehenswertem Hallenfußball

Ähnlich gut wie die Frankfurter präsentierten sich die Karlsruher, die der erfrischenden Hinrunde in der Zweiten Liga viel Freude und Engagement in der Halle folgen ließen. Mit vielen spielstarken Akteuren war Markus Kauczinski nach Mannheim gereist, um nach dem dritten Rang im Vorjahr wieder nach dem Titel zu greifen.

SV Waldhof mit dem Abschneiden zufrieden

Als das Finale zwischen dem Karlsruher SC und den Frankfurtern angepfiffen wurde, blieb dem Team vom SV Waldhof wie dem FCK nur die Zuschauerrolle. Im vergangenen Jahr hatte sich der Außenseiter noch bis ins Endspiel durchgekämpft, doch gestern waren die höherklassigen Teams einfach einen Tick besser. Vor allem die Finalisten waren in den direkten Duellen schlicht besser. „Wir hatten letztes Jahr einfach eine bessere Tagesform, aber im Grunde ist alles in Ordnung“, bilanzierte SVW-Coach Kenan Kocak.

Harder13-Cup Sieger 2015 wurde der Bundesligist Eintracht Frankfurt.

Vorrunde

1.FC Kaiserslautern – Karlsruher SC 0:5
SV Waldhof – SV Sandhausen 3:0
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt 1:2
SV Sandhausen – 1.FC Kaiserslautern 3:2
Eintracht Frankfurt – SV Waldhof 3:0
Karlsruher SC – SV Sandhausen 5:2
Eintracht Frankfurt – 1.FC Kaiserlautern 5:4
SV Waldhof – Karlsruher SC 0:1
SV Sandhausen – Eintracht Frankfurt 4:1
1.FC Kaiserslautern – SV Waldhof 1:2

Finale
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt 8:9 nach Neunmeterschießen

 

Alle Fotos: AS Sportfotos

 

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