Heddesheims Spielmacher Yannick Tewelde am Ball (weiß). Szene aus dem Testspiel gegen die TSG Eintracht Plankstadt. Bild: MA-Photography
ATSV Mutschelbach in Pokalrunde 3 zu Gast beim FV Fortuna Heddesheim
Fortuna Heddesheim | erstellt am Fr. 03.08.2018
Dann tritt der mittelbadische Landesligameister und Verbandsligaaufsteiger ATSV Mutschelbach im Stadion an der Ahornstraße an.
Ein einziges Aufeinandertreffen gab es bislang zwischen beiden Teams – und das war beim Aufstiegsspiel zur Verbandsliga Baden im Sommer 2016 in Oberhausen. Damals bezwangen die Heddesheimer den ATSV vor 1.000 Zuschauern mit 2:1 Toren. Für die Heddesheimer erzielten Damian Pritchett und Alexander Dirks in diesem Aufstiegsspiel zwei außergewöhnliche Traumtore.
Foto: Einlauf Fortuna Heddesheim – ATSV Mutschelbach Aufstiegsspiel zur Verbandsliga Juni 2016 in Oberhausen. Kapitän Marcel Höhn ist bei den Heddesheimern der einzige Akteur, der auch schon 2016 gegen den ATSV spielte. Foto: Kowollik
„Unvergesslich dieser Tag. Mutschelbach hatte schon damals eine sehr starke Mannschaft, es war ein sehr enges Match“, erinnert sich Renè Gölz gerne an dieses Spiel zurück. War es doch eine Partie, die den größten Vereinserfolg nach sich zog, nämlich den Aufstieg in die Verbandsliga Baden.
Nun kreuzen sich diese Spielzeit die Klingen in der gleichen Spielklasse, der ATSV Mutschelbach hat den heißersehnten Aufstieg souverän gemeistert. Die „Waldenser“ sind ambitioniert und der ehemalige A-Ligist hat weiterhin anspruchsvolle Zielsetzungen. So will man in der neuen Liga eine gute Rolle spielen und wohl auch mittelfristig in Richtung Oberliga blicken.
7 Neuzugänge gab es im Team von Trainer Dietmar Blicker. Die Qualität im Kader ist herausragend, so dass der ATSV auch in der Verbandsliga kein Team mit „No-Names“ stellen wird. Tobias Stoll war z.B. schon zu Durlacher Zeiten ein Top-Torjäger, was seine drei Treffer beim Pokalspiel in Buckenberg unterstreichen. Er steht beim Aufsteiger seit der Spielzeit 17/18 unter Vertrag. Auch kann Trainer Blicker auf ein eingespieltes Team setzen, denn nicht weniger als 14 Spieler, des derzeit 25 Mann-Kaders standen auch schon 2016 gegen Heddesheim im Aufstiegsspiel im Kader des ATSV.
„Das wird eine harte Nuss, die es zu knacken gilt“, sagt Renè Gölz, der mit der Vorbereitung wegen der personellen Probleme bislang nicht ganz zufrieden ist. Ein kleiner Kader, viele personelle Ausfälle und zwei Spielerabgänge während der Vorbereitung, das sind keine optimalen Voraussetzungen. Die Fortuna wird im Kader nachjustieren müssen.

Neuzugang Oliver Malchow vom VfR Mannheim hat sich bei den Heddesheimern als Vertsärkung erwiesen. Bild: Berno Nix/SPK
„Wir haben am Sonntag in St. Ilgen nur 13 Spieler gehabt, die man bedenkenlos einsetzen konnte. Nach dem Weggang von Amiri sind es aktuell nur noch 12 Spieler. Bei Lodato und Mühlbauer muss man sehen, ob es am Sonntag für einen Einsatz reicht. Wenn ja, haben wir zumindest vier Spieler auf der Bank, wenn auch nicht alle so fit sind, wie wir uns das wünschen würden.“
Trotzdem hält Gölz sein Team für stark genug, um die nächste Pokalrunde zu erreichen. Da könnte am Mi. den 15.8. der Gegner auch VfR Mannheim heißen. Die spielen am Freitagabend gegen den FV Lauda um das Weiterkommen im Pokal.
Spiel Badischer Pokal 3. Runde: FV Fortuna Heddesheim – ATSV Mutschelbach, So. 05.08.18 um 17:00 Uhr in 68452 Heddesheim, Ahornstraße 78. Schiedsrichter ist Vincent Becker aus der Schiedsrichtergruppe Saarland.
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