ARCHIVBILD: Heddesheims Leon Edobor im Kopfballduell mit seinem Brettener Gegenspieler. Edobor besorgte per Kopfballtreffer den 4:1 Endstand in Bretten. Bild: Alfio Marino

ARCHIVBILD: Heddesheims Leon Edobor im Kopfballduell mit seinem Brettener Gegenspieler. Edobor besorgte per Kopfballtreffer den 4:1 Endstand in Bretten. Bild: Alfio Marino

Fortuna Heddesheim mit hochverdientem 4:1-Auswärtssieg beim VfB Bretten

Verbandsliga | erstellt am Mo. 27.04.2026

Der Verbandsligist Fortuna Heddesheim gewann sein Auswärtsspiel beim VfB Bretten vor 165 Zuschauern klar mit 4:1 (2:0). Die Treffer für die Gäste erzielten Ayhan Sabah (19.), Lotfi Graidia (28.), Gilles-Florian Djahini (72.) und Leon Edobor (90.+2). Für Bretten war Benjamin Hausmann (68.) erfolgreich.

Durch den Sieg rückt Heddesheim auf den zweiten Tabellenplatz vor, der zur Aufstiegsrelegation in die Oberliga Baden-Württemberg berechtigen würde. Auf ein mögliches Aufstiegsrecht verzichten die Fortunen jedoch bekanntlich.

Personell musste Trainer René Gölz einige Ausfälle verkraften: Torjäger Fabian Geckle sowie Giuliano Cultrera nahmen angeschlagen lediglich als Notlösungen auf der Bank Platz. Zudem fehlten Kapitän Oliver Malchow, Topaz Kronmüller und Thomas Meier verletzungsbedingt.

Gölz setzte dennoch auf eine sehr offensive Ausrichtung – und diese zahlte sich von Beginn an aus. Heddesheim präsentierte sich druckvoll, lief hoch an, gewann viele Zweikämpfe und erspielte sich früh hochkarätige Chancen.

Bereits in den Anfangsminuten hätten die Gäste mehrfach in Führung gehen können: Lotfi Graidia (3.), Luca Graciotti (4., vermeintliches Abseitstor), Robin Szarka (5., starke Parade des VfB-Keepers) sowie Florian Djahini (11.), der nach einem klaren Foulspiel im Strafraum nicht den erwarteten Elfmeterpfiff erhielt, vergaben beste Möglichkeiten.

Bretten kam offensiv kaum zur Entfaltung und musste in der 19. Minute den Rückstand hinnehmen. Nach einer Kopfballverlängerung von Florian Djahini vollstreckte Ayhan Sabah aus kurzer Distanz zum 0:1. Nur neun Minuten später erhöhte Lotfi Graidia per Nachschuss im Strafraum auf 0:2 (28.), nachdem Luca Graciotti kurz zuvor noch knapp gescheitert war.

Nach einer starken ersten Halbzeit kamen die Fortunen jedoch nicht optimal aus der Pause. Bretten agierte nun druckvoller und zielstrebiger und hatte in der 50. Minute die große Chance zum Anschluss, doch Felix Lutz parierte stark.

Heddesheims Coach René Gölz zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Bretten. Bild: Alfio Marino

Die Partie wurde zunehmend ruppiger. Nach einem rotwürdigen Foul an Nathaniel Esslinger, das ungeahndet blieb, musste dieser verletzt ausgewechselt werden (58.). In der Folge kam es zu hitzigen Szenen, während die Schiedsrichterin zunehmend die Kontrolle über das Spiel verlor.

Heddesheim hatte in der 66. Minute die große Chance zur Vorentscheidung, doch sowohl Ayhan Sabah als auch Leon Edobor vergaben. Im direkten Gegenzug gelang Bretten der Anschlusstreffer: Benjamin Hausmann traf aus rund 22 Metern sehenswert zum 1:2 (68.).

Die Gäste zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt, übernahmen wieder die Kontrolle und drängten auf die Entscheidung. Nach einer Ecke von Robin Szarka war es schließlich Gilles-Florian Djahini, der im dritten Versuch zum 1:3 (72.) traf.

In der Schlussphase verhinderte Felix Lutz mit einer starken Eins-gegen-eins-Parade den erneuten Anschluss. Den Schlusspunkt setzte Heddesheim in der Nachspielzeit: Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Graidia den Ball per Bogenlampe auf den zweiten Pfosten, wo Leon Edobor per wuchtigem Kopfball zum 1:4-Endstand traf (90.+2).

Heddesheims Chefcoach René Gölz zeigte sich nach der Partie zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und hätten deutlich höher führen können. Mit der Phase nach der Pause bis zur 70. Minute war ich nicht ganz einverstanden, da wir zu unruhig agiert haben. Nach dem Gegentor haben wir wieder besser ins Spiel gefunden und letztlich auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Heddesheim: Lutz – Esslinger (58. Butscher), Szarka, Marsal, Djengoue, Müller (61. Edobor), Schwöbel, Graciotti (77. Karakaya), Sabah (82. Gessel), Djahini (90.+1 Cultrera), Graidia.

Tore: 0:1 Sabah (19.), 0:2 Graidia (28.), 1:2 Hausmann (68.), 1:3 Djahini (72.), 1:4 Edobor (90.+2)
Schiedsrichterin: Franziska Vögele
Zuschauer: 165

Pressemitteilung Fortuna Heddesheim

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