Fußball, Aufstiegsspiel zur Regionalliga Südwest, VfR Mannheim gegen FC Eddersheim***Christian Kuhn (#5, nicht im Bild) erzielt das 3:1 für den VfR. Foto: IMAGO/Herrmann Agenturfotografie
Showdown in Pirmasens ++ Rasenspieler möchten Aufstieg in die Regionalliga Südwest finalisieren
Regionalliga | erstellt am Di. 09.06.2026
(mk) Am Mittwoch (19 Uhr) steht für den VfR Mannheim die letzte Partie der Saison 2025/2026 beim FK Pirmasens an. Alle relevanten Infos zum zweiten Aufstiegsspiel sind im Folgenden zusammengefasst:
Ausgangssituation
Im Falle eines Sieges oder eines Unentschiedens würde der VfR Mannheim in Pirmasens den Aufstieg in die Regionalliga Südwest perfekt machen. Selbst eine Niederlage mit zwei Toren Differenz könnte die Rasenspieler nicht mehr vom ersten Platz der Aufstiegsrunde verdrängen. Kurios wäre eine 1:4-Niederlage: Da in diesem Fall alle drei Teams tor- und punktgleich wären und darüber hinaus der direkte Vergleich ebenfalls nicht als Entscheidungskriterium herangezogen werden könnte, müsste der Aufsteiger via Losverfahren ermittelt werden.
Der Gegner
Der FK Pirmasens beendete die reguläre Saison der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf dem zweiten Tabellenplatz. Während der Runde fuhr der FKP (78) neun Punkte mehr als der VfR Mannheim (69) ein. Des Weiteren verfügen die Pfälzer im nur bedingt aussagekräftigen Quervergleich über eine um 13 Treffer bessere Tordifferenz als die Rasenspieler.
Prunkstück des Pirmasenser Spiels ist die Offensive. Mit Marc Ehrhart stellt der FKP den Torschützenkönig der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Insgesamt netzte der 24-Jährige 27-mal während der regulären Saison ein. Doch auch Luka Dimitrijevic (18) und Dennis Korb (14) trugen maßgeblich dazu bei, dass Pirmasens 103 Treffer nach 34 Partien erzielte und somit die meisten Tore sämtlicher Teams markierte. Trotz solch imposanter Zahlen hat es für den direkten Aufstieg jedoch nicht gereicht. Obwohl der FKP in den abschließenden fünf Ligaspielen keinen einzigen Punkt mehr abgab und vor heimischem Publikum 44 von 51 möglichen Zählern einfuhr, erwies sich Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern U21 als zu konstant. Somit ist Pirmasens trotz eines Schnitts von insgesamt 2,3 Zählern pro Partie nochmals in den Aufstiegsspielen gefordert. Im ersten Aufstiegsspiel beim FC Eddersheim musste der FKP prompt einen Rückschlag hinnehmen. Trotz früher 1:0-Führung unterlag der rheinland-pfälzische Oberligavizemeister dem hessischen Rivalen auswärts mit 1:4 (1:3).

Stimmen zum Spiel
Beim VfR Mannheim herrscht vor dem letzten Spiel der Saison 2025/2026 absolute Hochspannung. Schließlich wird am Mittwoch in Pirmasens das Schicksal einer gesamten Saison besiegelt werden. „Es war immer unser großes Ziel, dieses Endspiel zu haben“, betont VfR-Cheftrainer Marcel Abele voller Vorfreude.
Neben Euphorie und Zuversicht mischt sich in seine Aussagen jedoch auch eine gewisse Portion Vorsicht. Die Ausgangslage ist zweifelsohne exzellent, allerdings darf sie nicht verführerisch wirken. „Wenn jemand glaubt, mit einem Prozent weniger erfolgreich zu sein, wird er ganz schnell merken, dass dem nicht so ist“, mahnt der VfR-Coach zur Wachsamkeit und fährt fort: „Wir werden die Jungs bis zum Äußersten pushen. Jeder wird scharf gestellt sein und eine sehr gute Leistung abliefern wollen.“
Den Qualitäten des Gegners ist sich der Trainer ebenfalls bewusst. Aus Pirmasens‘ Niederlage in Eddersheim lassen sich seiner Meinung nach nur wenig Rückschlüsse ziehen. „Diese Partie hätte auch komplett anders ausgehen können“, erklärt Abele und verweist auf die Vielzahl hochkarätiger Torchancen, die der FKP in Hessen liegen ließ. Letztendlich spielt aus blau-weiß-roter Perspektive das jüngste Resultat des Gegners ohnehin keine Rolle. In Pirmasens möchten die Quadratestädter der Partie ihren Stempel aufdrücken und erstmals seit vielen Jahren ein Pflichtspiel auf rheinland-pfälzischem Boden siegreich gestalten. „Wir treten an, um dieses Spiel dank einer Top-Leistung zu gewinnen“, betont Abele mit Nachdruck. Wie so häufig in dieser Saison streben die Blau-Weiß-Roten auch in Pirmasens nach Dominanz. Verwaltung bleibt für Marcel Abele und die gesamte Mannschaft ein Fremdwort.
Personalsituation
Verletzungsbedingte Ausfälle oder Sperren sind weiterhin nicht zu beklagen. „Einmal mehr müssen wir entscheiden, wer mitgenommen wird und welche Spieler wir schweren Herzens nicht nominieren können“, berichtet VfR-Trainer Marcel Abele über seine Qual der Wahl.
Anreise / Ticketsituation
Einen Ticket-Vorverkauf wird es nicht geben. Der Gastgeber öffnet am Mittwoch ausschließlich die Tageskassen. Daher empfiehlt der VfR Mannheim seinen Anhängern eine möglichst frühzeitige Anreise.
PKW-Fahrer nutzen im ersten Kreisverkehr die zweite Ausfahrt in Richtung Rodalben und fahren nach einem weiteren Kreisverkehr hinter der Gegengeraden auf der Massachusetts-Avenue entlang. Parkplätze für Gästefans stehen exklusiv im rückwärtigen Bereich des Gästeblocks in der North-Carolina-Avenue zur Verfügung. Es wird ausdrücklich darum gebeten, nicht in die Georgia-Avenue einzubiegen, da dort an Spieltagen keine Parkplätze für Gäste bereitstehen.
Pressemitteilung VfR Mannheim
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