FK Srbija Mannheim - VfB St. Leon, Landesliga, Srbijas Enis Kajtazovic zwischen St. Leons Sebastian Osmann (li.) und Lenny Hinderhauser (re.) 15.08.2026 / Foto: Berno Nix
Analyse der Landesliga Rhein-Neckar vor dem 7. Spieltag 2026/2027
Landesliga | erstellt am Fr. 25.09.2026
sport-kurier. Sechs Spieltage sind absolviert – und in der Landesliga Rhein-Neckar zeichnen sich bereits erste Tendenzen ab. Der FV 1918 Brühl und der TSV Amicitia Viernheim haben sich an der Tabellenspitze positioniert. Dahinter lauern der FK Srbija Mannheim und der FC Victoria Bammental, während der FV Nußloch mit der bislang besten Defensive der Liga ebenfalls noch alle Möglichkeiten besitzt.
Das Tabellenbild muss allerdings differenziert betrachtet werden. Aufgrund der ungeraden Zahl von 15 Mannschaften war an jedem Spieltag ein Team spielfrei. Während Brühl, Viernheim und Srbija bereits sechs Begegnungen bestritten haben, kommen unter anderem Nußloch, Gartenstadt, Türkspor Mannheim und Neuenheim erst auf fünf Einsätze.
In den bislang 42 Begegnungen fielen insgesamt 163 Treffer. Das entspricht einem Schnitt von knapp 3,9 Toren pro Partie. Die Landesliga präsentiert sich damit bislang ausgesprochen torreich.
Brühl bestätigt seine Aufstiegsambitionen
Der FV 1918 Brühl führt die Tabelle mit 16 Punkten und einer Bilanz von fünf Siegen und einem Unentschieden an. Die Mannschaft ist als einziges Team der Liga noch ungeschlagen und hat sich damit frühzeitig als ernsthafter Aufstiegskandidat etabliert. Die Brühler überzeugen bislang vor allem durch ihre Ausgeglichenheit. 14 erzielten Treffern stehen lediglich fünf Gegentore gegenüber. Bemerkenswert ist außerdem die Auswärtsstärke: Alle drei bisherigen Begegnungen in der Fremde wurden gewonnen. Dabei erzielte der Tabellenführer elf Tore. Auch schwierige Spielverläufe können die Brühler für sich entscheiden. Beim FK Srbija Mannheim lag der FVB bereits mit 0:2 zurück, drehte die Begegnung aber noch in einen 4:2-Auswärtssieg. Gegen den FC Dossenheim benötigte der Spitzenreiter dagegen viel Geduld. Erst in der Nachspielzeit erzielte Anes Klicic den entscheidenden Treffer zum 1:0. Der FV Brühl gewinnt seine Spiele somit auf unterschiedliche Weise. Die Mannschaft kann offensiv auftreten, besitzt aber auch die nötige Ruhe und defensive Stabilität für enge Begegnungen. Genau diese Eigenschaften zeichnen einen Aufstiegsaspiranten aus.
Viernheim ist die Überraschungsmannschaft
Nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer liegt der TSV Amicitia Viernheim. Fünf Siege aus sechs Begegnungen und 17 erzielte Treffer sind eine starke Bilanz. Keine andere Mannschaft hat bislang häufiger getroffen. Mit dem zweiten Tabellenplatz war vor Saisonbeginn in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt zu rechnen. Die Viernheimer haben sich jedoch als eingespielte und offensivstarke Mannschaft präsentiert. Besonders Luan Wendt, Andrej Halter und Leon Kuhmann sorgen regelmäßig für Torgefahr. Beim 3:2-Auswärtssieg in Lützelsachsen zeigte die Amicitia vor allem in der ersten Halbzeit ihre Qualitäten. Nach 40 Minuten führte Viernheim bereits mit 3:0. Dass die Begegnung nach dem Seitenwechsel noch einmal enger wurde, offenbarte allerdings auch eine mögliche Schwachstelle: Neun Gegentore sind für eine Spitzenmannschaft kein dramatischer Wert, die defensive Stabilität des FV Brühl oder des FV Nußloch erreicht Viernheim bislang jedoch nicht. Dennoch ist die Entwicklung beeindruckend. In der Vorsaison befand sich die Amicitia lange im hinteren Tabellenbereich. Nun bietet sich im direkten Duell mit Brühl sogar die Gelegenheit, die Tabellenführung zu übernehmen.
Srbija nach unruhigen Tagen wieder in der Spur
Der FK Srbija Mannheim steht mit zwölf Punkten aus sechs Spielen auf dem dritten Tabellenplatz. Vier Siege und zwei Niederlagen sind insgesamt eine gute Bilanz, dennoch verliefen die vergangenen Wochen alles andere als ruhig.
Nach der 2:4-Niederlage gegen den FV Brühl trennte sich der Verein von Cheftrainer Danko Boskovic. Der bisherige Co-Trainer Djordje Vlacic soll die Mannschaft zunächst bis zur Winterpause führen. Der Trainerwechsel kam zu einem frühen Zeitpunkt und erhöhte den Druck auf Mannschaft und Verantwortliche. Die sportliche Reaktion folgte umgehend. Srbija gewann das Mannheimer Stadtduell beim FC Türkspor mit 2:1 und zeigte dabei besonders in der ersten Halbzeit eine konzentrierte Leistung. Sinisa Sprecakovic ist dabei nicht nur als Torschütze, sondern auch als Vorbereiter einer der wichtigsten Akteure. Gemeinsam mit Aiman Kurt und Emir Kajtazovic verfügt Srbija über erhebliche Qualität in der Offensive. Mit 16 Treffern stellt der FK die zweitbeste Angriffsreihe der Liga. Elf Gegentore zeigen allerdings, dass die Abstimmung gegen den Ball noch verbessert werden muss. Srbija gehört weiterhin zum Kreis der Aufstiegsanwärter, darf sich angesichts des starken Spitzenduos aber nur wenige weitere Ausrutscher erlauben.
Bammental offensiv stark, aber nicht immer konsequent
Der FC Victoria Bammental belegt mit elf Punkten den vierten Tabellenplatz. Die Mannschaft verlor nur eine ihrer ersten sechs Begegnungen, ließ durch zwei Unentschieden aber bereits wichtige Punkte liegen. 13 erzielte Treffer unterstreichen die vorhandene Offensivqualität. Bent Fellmann, Khalil Hammudi, Daniel Reitarow und Hannes Linnebach machen den Angriff schwer ausrechenbar. Auffällig ist jedoch, dass Bammental klare Führungen nicht immer konsequent verteidigt. Beim 3:3 in Lobbach lag der FC bereits nach sieben Minuten mit 2:0 vorne und führte später erneut mit 3:2. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg. Die Mannschaft besitzt zweifellos die Qualität für die Spitzengruppe, muss aber lernen, ihre Vorteile konsequenter zu nutzen. Genau diese verlorenen Punkte könnten in einer engen Liga am Saisonende fehlen.
Nußloch setzt auf defensive Stabilität
Der FV Nußloch steht mit acht Punkten aus fünf Begegnungen auf Rang fünf und verfügt über die mit Abstand beste Defensive der Liga. Erst drei Gegentreffer musste der FV hinnehmen. Die Nußlocher sind zu Hause noch ungeschlagen und bestätigten ihre Heimstärke zuletzt mit einem 2:0 gegen die SpVgg. 06 Ketsch. Arman Nabizada und Giuliano Breve sorgten bereits in der Anfangsphase für die beiden Treffer. Offensiv kommt der FV bislang lediglich auf acht Tore. Nußloch gewinnt seine Begegnungen daher weniger durch spektakulären Angriffsfußball als durch eine kompakte Ordnung, hohe Disziplin und effiziente Chancenverwertung. Ob diese Spielweise für einen dauerhaften Platz in der Spitzengruppe reicht, werden die kommenden Wochen zeigen. Die defensiven Grundlagen stimmen. Gelingt es der Mannschaft, im Angriff noch etwas gefährlicher zu werden, ist Nußloch ein Kandidat für die oberen Tabellenplätze.
Gartenstadt kassiert den ersten Rückschlag
Der VfB Gartenstadt blieb in seinen ersten vier Begegnungen ungeschlagen und erwischte einen guten Saisonstart. Beim Aufsteiger VfB Leimen kassierten die Mannheimer jedoch eine verdiente 1:3-Niederlage. Mit acht Punkten aus fünf Spielen befindet sich Gartenstadt weiterhin in einer ordentlichen Ausgangsposition. Der Rückstand auf den Tabellenvierten Bammental beträgt lediglich drei Zähler. Die Mannschaft muss nun zeigen, wie sie mit dem ersten Rückschlag umgeht. Offensiv verfügt der VfB mit Spielern wie Fatih Hechler und Blendon Beljuli über genügend Qualität. Zehn Tore aus fünf Spielen sind ein solider Wert. Die Niederlage in Leimen machte jedoch deutlich, dass Gartenstadt gegen lauf- und zweikampfstarke Gegner nicht immer die notwendige Kontrolle über die Begegnung bekommt.
Aufsteiger Leimen ist angekommen
Der VfB Leimen hat mit dem 3:1-Erfolg gegen Gartenstadt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Aufsteiger steht nach sechs Spielen bei acht Punkten und kann mit seinem Saisonstart zufrieden sein. Jannis Lo Manto, Paul Gerlach und Mert Degirmenci trafen beim überzeugenden Heimsieg. Bereits kurz nach der Pause stellte Leimen mit zwei Treffern innerhalb von neun Minuten die Weichen auf Sieg. Zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zeigen, dass der Aufsteiger in der Landesliga konkurrenzfähig ist. Elf erzielten Toren stehen zehn Gegentreffer gegenüber. Leimen spielt mutig nach vorne und besitzt genügend offensive Qualität, um sich frühzeitig von der Abstiegszone abzusetzen. Für die Mannschaft wird es darauf ankommen, diese Leistungen auch auswärts zu bestätigen. In der Fremde wartet der VfB noch auf seinen ersten Sieg.
Türkspor sucht nach Konstanz
Der FC Türkspor Mannheim begann ordentlich, musste zuletzt jedoch zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Nach fünf Begegnungen stehen sieben Punkte und ein Torverhältnis von 9:6 zu Buche. Die Zahlen zeigen, dass Türkspor grundsätzlich stabil auftritt. Die Mannschaft hat deutlich weniger Gegentreffer kassiert als einige vor ihr platzierte Teams. Zuletzt fehlte jedoch die offensive Durchschlagskraft. Beim 1:2 gegen Srbija gelang der Anschlusstreffer durch Mikail Erdem erst in der 89. Minute per Strafstoß. Türkspor besitzt die Qualität für einen Platz im oberen Tabellendrittel. Dafür muss die Mannschaft aber wieder konsequenter auftreten und ihre spielerischen Möglichkeiten über die gesamte Spielzeit abrufen. Der Anschluss an die Spitzengruppe ist noch vorhanden, eine längere Niederlagenserie würde den Rückstand jedoch schnell vergrößern.
Neuenheim zwischen Spektakel und fehlender Konsequenz
Der ASC Neuenheim kommt nach fünf Begegnungen auf sechs Punkte. Ein Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage zeigen, dass die Mannschaft nur schwer zu bezwingen ist, sich bislang aber zu selten mit drei Punkten belohnt hat.
Die Neuenheimer Spiele waren häufig unterhaltsam. 12:11 Tore bedeuten im Durchschnitt mehr als vier Treffer pro Begegnung. Beim FC Zuzenhausen II verspielte der ASC zuletzt eine 3:1-Pausenführung und musste sich mit einem 3:3 begnügen. Henry Leuzinger und Milan Pignotti gehören zu den auffälligsten Offensivspielern. Der Angriff ist zweifellos konkurrenzfähig. Soll Neuenheim in der Tabelle klettern, muss die Mannschaft jedoch ihre Defensive stabilisieren und Führungen konsequenter über die Zeit bringen.
Lützelsachsen mit mutigem Offensivfußball
Aufsteiger TSG 91/09 Lützelsachsen hat sechs Punkte aus sechs Begegnungen geholt. Vier Niederlagen stehen zwei Siegen gegenüber. Mit 14 erzielten Toren gehört die TSG offensiv sogar zu den stärkeren Mannschaften der Liga.
Gleichzeitig kassierte Lützelsachsen bereits 18 Gegentreffer. Nur Zuzenhausen II musste bislang häufiger den Ball aus dem eigenen Netz holen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen das grundlegende Problem: Die TSG kann offensiv mit vielen Gegnern mithalten, ist defensiv aber zu anfällig. Beim 2:3 gegen Viernheim zeigte die Mannschaft nach einem 0:3-Rückstand Moral und verkürzte durch Adrian Gjinofci und Moritz Hugo. Für einen Punktgewinn reichte es nicht mehr. Gjinofci ist mit fünf Treffern einer der erfolgreichsten Angreifer der Liga. Wenn Lützelsachsen seine defensive Stabilität verbessert, besitzt der Aufsteiger genügend Qualität für den Klassenerhalt. Bleibt die Gegentorquote jedoch derart hoch, dürfte eine schwierige Saison bevorstehen.
Ketsch mit erheblichen Auswärtsproblemen
Die Spvgg. 06 Ketsch steht nach sechs Begegnungen ebenfalls bei sechs Punkten. Sämtliche Zähler wurden auf eigenem Platz geholt. Alle drei Auswärtsspiele gingen verloren – bei einem Torverhältnis von 3:11. Beim FV Nußloch geriet Ketsch früh mit 0:2 in Rückstand und fand anschließend kein Mittel gegen die kompakte Defensive der Gastgeber. Insgesamt stehen neun eigene Treffer und 14 Gegentore zu Buche. Die Spvgg. hat bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen konkurrenzfähig ist. Für einen gesicherten Platz im Tabellenmittelfeld muss die Mannschaft jedoch auch auswärts punkten. Die bisherige Abhängigkeit von den Heimspielen könnte auf Dauer zum Problem werden.
Dossenheim stärker, als es der Tabellenplatz zeigt
Der FC Sportfreunde Dossenheim belegt mit fünf Punkten lediglich den zwölften Platz. Das ausgeglichene Torverhältnis von 9:9 deutet allerdings darauf hin, dass die Mannschaft stärker ist, als es der Tabellenstand vermuten lässt.
Dossenheim kassierte beim Tabellenführer Brühl erst in der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer zum 0:1. Die Sportfreunde verteidigten konzentriert und standen kurz vor einem verdienten Punktgewinn. Mit Akin Aydin verfügt der FC zudem über einen der gefährlichsten Torjäger der Liga. Die bisherigen Leistungen waren häufig ordentlich, die Punktausbeute blieb jedoch zu gering. Dossenheim benötigt mehr Effizienz und muss enge Begegnungen häufiger auf seine Seite ziehen.
Lobbach lebt von Moral und mannschaftlicher Geschlossenheit
Die SG-SV Lobbach hat nach fünf Spielen vier Punkte auf dem Konto. Das Torverhältnis von 9:17 weist auf erhebliche Defensivprobleme hin. Dennoch wäre es falsch, die Mannschaft ausschließlich an den Gegentoren und dem Tabellenplatz zu messen. Nach einem großen personellen Umbruch mit zwölf Abgängen und 13 Neuzugängen musste Trainer Timo Fischer eine nahezu neue Mannschaft formen. Lobbach trat bereits gegen mehrere Spitzenmannschaften an und zeigte dabei, dass das Team in der Landesliga konkurrenzfähig ist. Beim 3:3 gegen Bammental holte die SG-SV einen frühen 0:2-Rückstand auf und glich später auch ein 2:3 aus. Zuvor war Lobbach bereits ein überraschender 2:1-Erfolg gegen den FV Nußloch gelungen. Besonders Luca Steigleder und Samuel Gabler sorgten zuletzt für wichtige Treffer. Die Mannschaft besitzt Moral und kämpferische Qualität. Entscheidend wird sein, die Defensive zu stabilisieren. 17 Gegentreffer in fünf Spielen sind auf Dauer zu viel.
Zuzenhausen II mit viel Mut, aber zu vielen Gegentoren
Der FC Zuzenhausen II wartet nach sechs Begegnungen noch auf den ersten Sieg. Zwei Unentschieden und vier Niederlagen bedeuten zwei Punkte und den vorletzten Tabellenplatz. Mit acht erzielten Treffern ist die Offensive für einen Aufsteiger durchaus ordentlich. 19 Gegentore sind jedoch der schwächste Wert der Liga. Besonders auswärts hatte die junge Mannschaft bislang große Schwierigkeiten: Alle drei Begegnungen in der Fremde gingen verloren. Das 3:3 gegen Neuenheim könnte dennoch neue Kräfte freisetzen. Nach einem 1:3-Pausenrückstand kämpfte sich Zuzenhausen zurück und wurde durch den späten Ausgleich von Jacques Zimmermann belohnt. Die Mannschaft verfügt über Talent und tritt offensiv mutig auf. Für den ersten Saisonsieg muss sie allerdings die Zahl der einfachen Fehler reduzieren.
St. Leon bereits unter Druck
Der VfB St. Leon steht mit zwei Punkten aus fünf Begegnungen am Tabellenende. Noch schwerer als die geringe Punkteausbeute wiegt das Torverhältnis von 4:15. Keine Mannschaft erzielte bislang weniger Treffer. Auch defensiv gehört St. Leon zu den anfälligsten Teams der Liga. In drei Auswärtsspielen holte der VfB lediglich einen Punkt und kassierte zehn Gegentore. Nach fünf Spieltagen ist selbstverständlich noch nichts entschieden. Dennoch benötigt St. Leon möglichst schnell ein Erfolgserlebnis. Der Rückstand auf das Tabellenmittelfeld ist noch überschaubar, könnte bei weiteren Niederlagen aber rasch anwachsen.
Die bisherigen Auffälligkeiten
Der FV Brühl präsentiert sich als kompletteste Mannschaft und ist als einziges Team noch ungeschlagen. Viernheim stellt die beste Offensive und ist bislang die positive Überraschung der Saison. Srbija verfügt möglicherweise über die größte individuelle Qualität, muss nach dem frühen Trainerwechsel jedoch erst wieder dauerhaft Ruhe und Konstanz entwickeln. Der FV Nußloch hat mit nur drei Gegentreffern die stabilste Defensive. Bammental besitzt eine starke Offensive, ließ aber durch mangelnde Konsequenz bereits Punkte liegen. Gartenstadt und Leimen befinden sich in einer guten Ausgangsposition, während Türkspor, Neuenheim und Dossenheim noch nach der nötigen Konstanz suchen.
In der unteren Tabellenhälfte gibt es noch keinen abgeschlagenen Verein. Selbst Schlusslicht St. Leon liegt lediglich vier Punkte hinter dem Tabellenzehnten Lützelsachsen. Zuzenhausen II, Lobbach und St. Leon müssen allerdings ihre Defensive stabilisieren, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Auch die Heim- und Auswärtsbilanzen fallen ins Auge. Brühl gewann alle drei Auswärtsspiele. Zuzenhausen II, Lobbach und Ketsch holten dagegen in der Fremde noch keinen einzigen Punkt. Diese deutlichen Unterschiede könnten im weiteren Saisonverlauf eine wichtige Rolle spielen.
Kurzer Ausblick auf den 7. Spieltag
Im Mittelpunkt des 7. Spieltags steht das Spitzenspiel zwischen dem TSV Amicitia Viernheim und Tabellenführer FV 1918 Brühl. Die beste Offensive trifft auf eine der stärksten Abwehrreihen. Mit einem Heimsieg würde Viernheim die Tabellenführung übernehmen.
Auch das Verfolgerduell zwischen dem FC Victoria Bammental und dem FV Nußloch verspricht Spannung. Der FK Srbija Mannheim geht gegen die SG-SV Lobbach als Favorit in die Begegnung, sollte die kampfstarken Gäste nach deren jüngsten Leistungen jedoch keinesfalls unterschätzen.
Gartenstadt möchte gegen Zuzenhausen II auf die Niederlage in Leimen reagieren. St. Leon hofft gegen den selbstbewussten Aufsteiger aus Leimen auf den ersten Saisonsieg. Bereits am Freitagabend treffen Neuenheim und Lützelsachsen aufeinander. Dossenheim und Türkspor Mannheim stehen sich in einem Duell zweier Mannschaften gegenüber, die den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht verlieren wollen.
Die Spvgg. 06 Ketsch ist am 7. Spieltag spielfrei.
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