FK-Coach Demir Duric hat mit seinem Team die Tabellenführung in der Kreisliga Mannheim übernommen. Bild: Berno Nix

FK-Coach Demir Duric hat mit seinem Team die Tabellenführung in der Kreisliga Mannheim übernommen. Bild: Berno Nix

„Uns will jetzt jeder schlagen“ – Srbijas Trainer Demir Duric im Interview

Kreisligen | erstellt am Mo. 27.02.2023

Srbija Mannheim empfing Rot-Weiß Rheinau zum Topspiel. Srbija gewann mit 2:1 und konnte sich somit mit 2 Punkten Vorsprung auf den 1.Platz schieben.

Wir sprachen mit Demir Duric, dem Trainer von Srbija.

Hallo Herr Duric, Glückwunsch zum Sieg.

Danke. Es ist nicht einfach, wenn gleich im 1.Spiel nach der Vorbereitung so ein Spiel ansteht, in dem man gleich einen so starken Gegner hat. Es ist einfach so, dass alle Mannschaften eine gewisse Zeit brauchen, bis sie wieder drin sind. Letztlich war es spielerisch kein Topspiel. Es war spannend und umkämpft. Meiner Meinung nach hat am Sonntag nicht die bessere, sondern auch die glücklichere Mannschaft gewonnen. Mit den 3 Punkten sind wir natürlich sehr zufrieden. Jetzt gilt es sich zu steigern, um wieder dahin zu kommen, wo wir vor der Pause waren.

Ihre Mannschaft steht auf dem 1.Platz. Ist die Meisterschaft jetzt auch das Ziel?

Wir wollen natürlich oben dabeibleiben. Es war jetzt unser 9. Sieg in Folge. Daheim sind wir bis jetzt ungeschlagen und haben die meisten Tore in der Liga geschossen. Was dann am Ende raus springt, muss man sehen. Schön ist, dass wir es jetzt selbst in der Hand haben und die Gejagten sind. Damit müssen wir aber auch lernen umzugehen. Wir werden von Spiel zu Spiel denken. Wir wollen alle Spiele gewinnen.

Rheinau ist sowieso oben mit dabei, aber man kann auch den MFC Lindenhof, der mit 40 Punkten 7 Zähler hinter Ihrer Mannschaft liegt, dazu zählen. Gehen Sie von einem Titel-Dreikampf aus?

Lindenhof darf man natürlich nicht vergessen. Sie haben am Sonntag nur 2:2 Unentschieden gegen Oftersheim gespielt, das in der Tabelle ja ganz unten steht. Das bestätigt wieder, dass das 1. Spiel immer schwer ist, weil man nie weiß, wo man steht. Aber ich denke auf alle Fälle, dass es ein Dreikampf wird.

Wie sieht denn die Spielphilosophie aus?

In der Vorrunde hat es uns stark gemacht, dass wir versucht haben, das Spiel zu kontrollieren und das über lange Ballbesitzphasen. Man muss auch sagen, dass die Torausbeute nicht immer optimal ist. Gegen Rheinau war es mal optimal, aber in der Vorrunde waren viele Spiele dabei, in denen wir zu viele Chancen liegen gelassen haben. Da hat oft auch etwas die Konstanz insgesamt gefehlt.

Milos Stankovic, der vor der Saison vom VfR Mannheim kam, sticht deutlich heraus. Er hat bereits 21 Tore geschossen. Ein ganz wichtiger Spieler. Oder?

Ja, natürlich. Er geht voran und trifft regelmäßig. Wir haben aber ein paar Spieler, die eine hohe Qualität haben. Wichtig ist auch, dass wir vor der Saison nach dem Landesliga-Abstieg einen großen Umbruch hatten. Uns haben an die 12 Spieler verlassen und genauso viele kamen auch wieder dazu. Das dauert in der Regel einfach, bis man sich da wieder findet. Das ist ein Prozess über Monate. Und dafür waren wir doch recht schnell auf einem guten Level, das wir nach ein paar Anlaufschwierigkeiten erreicht haben. Natürlich kamen dann mit Stankovic und Bozidar Veskovac, der uns jetzt in der Winterpause leider wieder verlassen hat, sehr gute Spieler vom VfR Mannheim dazu, aber wir haben weitere gute Spieler in unseren Reihen.

Jetzt geht es gegen SKV Sandhofen, das wird auch nicht einfach.

Nein, auf keinen Fall. Sie waren auch im Hinspiel bei uns daheim sehr gut. Besser als die meisten anderen. Sie haben gut mitgespielt. Man muss immer auch schauen, wie die Platzverhältnisse sind. Man kann aber sagen, dass jetzt alle Spiele schwer werden. Wir stehen jetzt da oben und uns will jeder schlagen.

 

 

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