Jörg Höpfner behält im Abstiegskampf die Ruhe. Bild: Berno Nix
„So schnell wie möglich etwas Abstand aufbauen“ – Ladenburgs Trainer Jörg Höpfner blickt dem Abstiegskampf zuversichtlich entgegen
Kreisligen | erstellt am Mi. 23.03.2022
Den Grund liefert er auch gleich mit: „Wir hatten gleich 7 Abgänge, so etwas kann man nicht einfach so kompensieren.“
Momentan muss er mit seiner Mannschaft verstärkt in den Rückspiegel schauen. In der Tabelle der Mannheimer Kreisliga rangieren die Römerstädter derzeit auf dem 13. Rang und somit einen Platz vor einem Abstiegsrang. Der Vorsprung auf Türkspor Höchstätt, das 14. ist, beträgt 2 Punkte. Angst und Bange ist Höpfner aber nicht: „Wir wissen auch, dass wir noch Punkte holen müssen, sind aber zuversichtlich, dass wir das auch schaffen.“
Die nächsten 3 Spiele besteht dazu auch die Möglichkeit. Am Wochenende geht es daheim gegen Enosis Mannheim, dann steigt das Nachholspiel gegen Reilingen, gefolgt von der Auswärtspartie bei Hochstätt Türkspor. „Wir schauen eigentlich nur von Spiel zu Spiel“, erklärt Höpfner, „aber als Trainer muss man natürlich auch immer etwas voraus blicken und in diesen drei Spielen rechnen wir uns Chancen aus, entsprechend Punkte einfahren zu können.“
Zuversichtlich stimmen ihn auch die bisherigen Leistungen in 2022. Man stand vier Mal auf dem Platz und konnte dabei 7 Punkte holen. „Das ist eine sehr gute Ausbeute. Beim 2:2 in Ilvesheim war auch mehr drin, eigentlich müssen wir dort bereits zur Pause hoch führen, haben unsere Chancen aber leider nicht genutzt. Da wir dann zwischenzeitlich selbst 1:2 hinten lagen, mussten wir am Ende sogar noch mit dem Punkt zufrieden sein.“
Eine bestimmte Punktzahl, die nötig sein wird, um die Klasse zu halten, hat Höpfner nicht im Kopf. „Wir schauen, dass wir so schnell wie möglich etwas Abstand nach unten aufbauen können. Über eine bestimmte Punktzahl zu sprechen, scheint in diesem Jahr schwierig zu sein.“
In Sachen Corona wurden die Nulldreier bis dato nicht extrem gebeutelt, trotzdem war an eine normale Planung nicht zu denken. „Bei uns waren es nie 6 oder 7 Spieler, die gleichzeitig ausgefallen sind. Wir konnten immer zu unserem Spielen antreten, aber 2, 3 Spieler haben immer mal gleichzeitig gefehlt, was natürlich nicht optimal ist“, sagt Höpfner, der momentan auch wieder auf 3 Akteure verzichten muss, die sich in Quarantäne befinden. Hinzu kommen drei weitere Spieler, die verletzt sind. „Das sind Probleme, die momentan viele Mannschaften haben und mit denen wir in dieser Saison leben müssen. Die Verletzungen kommen dann eben durch Trainingsrückstände und auch Überlastungen zustande.“
Am Sonntag, wenn um 15 Uhr das Heimspiel gegen Enosis Mannheim angepfiffen wird, will man dennoch wieder angreifen. „Sie sind nicht zu unterschätzen, das haben sie ja gerade am letzten Wochenende wieder bewiesen, als sie nur mit 0:1 gegen den TSV Neckarau, der eine richtig starke Mannschaft hat, verloren haben. Wir wollen dennoch einen Dreier holen, das ist ganz klar.“
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