SpVgg.-Coach Michael Wagner hat mit seinem Team das Feld von hinten aufgerollt. Bild: Berno Nix

SpVgg.-Coach Michael Wagner hat mit seinem Team das Feld von hinten aufgerollt. Bild: Berno Nix

„Die Gier ist geweckt“ – Die SpVgg Wallstadt führt die Rückrundentabelle der Kreisliga an

Kreisligen | erstellt am Di. 11.04.2023

Srbija Mannheim und Rot-Weiß Rheinau hatten sich an der Spitze festgesetzt. Beide Mannschaften liegen immer noch vorne, doch es hat sich ein drittes Team dazu gesellt. Gemeint ist der MFC Lindenhof, der mit 55 Punkten nur noch einen Zähler hinter Srbija liegt und 5 Punkte hinter den Rot-Weißen.

Die Mannschaft der Rückrunde ist aber auch der MFC nicht. Diese Rolle nimmt die SpVgg. Wallstadt ein, die sich längst die Siebenmeilenstiefel übergezogen hat und kaum aufzuhalten ist: Die Elf von Trainer Michael Wagner führt die Rückrundentabelle aktuell mit 22 Punkten aus 9 Spielen an. Das sind 7 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Und was da für Siege dabei waren, unter anderem ein 4:0 gegen Srbija oder wie zuletzt das 6:0 gegen den VfB Gartenstadt.

Wir haben uns mit Michael Wagner unterhalten.

Hallo Herr Wagner, für ihre Mannschaft läuft es momentan wie am Schnürchen. Woran liegt das?

Zunächst einmal muss man sagen, dass wir im Winter eine sehr gute Vorbereitung hingelegt haben. Die Trainingsbeteiligung war da super. Und so kannst du eben sehr gut arbeiten und Dinge einstudieren. Das geht momentan auch gerade so weiter. Wir haben immer 16, 18 Mann im Training. Der Konkurrenzkampf ist groß und der Hauptgrund ist für mich, dass wir es derzeit schaffen, vor dem Tor effektiver zu sein. Wir nutzen unsere Chancen. In der Hinrunde war eben genau das Gegenteil der Fall. Wir hatten viele Chancen, haben sie aber einfach zu selten genutzt.

Sprich, man hat aktuell keine Probleme mit Verletzten?

Nein, so ist es leider auch nicht. Unser Kader besteht aus 24 Mann, von denen wir nach wie vor nicht auf alle zurückgreifen können. Aber mit 18 Spielern im Training lässt sich auch so schon sehr gut arbeiten.

Eine gewisse Rolle spielt aber auch immer das Selbstvertrauen. Oder?

Ja klar, das beflügelt dich natürlich zusätzlich. Außerdem wecken solche Erfolgserlebnisse natürlich auch die Gier. Du willst möglichst das Optimale rausholen und merkst einfach, dass du mit jedem Gegner in dieser Liga mithalten kannst. Dies alles sorgt zudem für einen hohen Spaßfaktor, der sich im Training und den Spielen widerspiegelt. Doch bei all der Freude über die eigene Leistung, es gehört immer auch ein Quäntchen Glück dazu, um so erfolgreich sein zu können und das haben wir momentan eben auch oft auf unserer Seite.

In der Tabelle ist man jetzt Fünfter. Bis zum Zweiten Srbija sind es 11 Punkte, schielt man trotzdem noch nach da ganz oben?

Nein. Die sind zu weit weg. Wir schauen wirklich nur von Spiel zu Spiel und wollen unter den Top 5 ins Ziel gehen.

Wie sieht das System aus, hat sich da etwas geändert?

Wir spielen schon die ganze Saison in einem 4-2-3-1. Das liegt uns ganz gut. Wichtig ist, dass wir immer eine gewisse Balance zwischen Offensive und Defensive haben.

Laufen auch schon die Planungen für die neue Saison, wird es Veränderungen geben?

Ja, die wird es bei uns geben, da wir ein paar Spieler haben, die schon älter sind und nach der Runde aufhören möchten. Wir führen deshalb auch schon Gespräche mit möglichen Neuzugängen, aber aktuell ist da noch nichts spruchreif.

Wie sieht Ihre Prognose für den Titelkampf aus? Wer macht das Rennen?

Das ist schwer zu sagen. Am stabilsten ist momentan Lindenhof. Aber da muss man abwarten. Srbija und Rheinau haben zuletzt beide verloren. Es bleibt sehr spannend.

 

 

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