Links im Bild Trainer Jörg Höpfner, rechts Co-Trainer Dieter Schreckenberger. Bild: Berno Nix
Der FV 03 Ladenburg knüpfte nahtlos an die Leistungen der Vorsaison an
Kreisligen | erstellt am Sa. 20.03.2021
Dieser Wunsch ist absolut nachvollziehbar, was bei einem Blick auf die Tabelle mehr als deutlich wird. Die Römerstädter haben 16 Punkte auf dem Konto und damit nur 3 weniger als das Spitzenduo Enosis Mannheim und Rot-Weiß Rheinau.
Der Lohn ist der dritte Platz, den man sich vor allem in den ersten Wochen der Saison verdient hat. Die „Nulldreier“ starteten mit 5 Siegen in Serie famos in die Runde und damit besser als erwartet. „Es ist ja unser 2. Jahr in der Kreisliga und man sagt ja immer, dass das 2. Jahr in einer neuen Liga das schwerere ist. Aber wir haben wirklich nahtlos an unsere Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen können“, freut sich Höpfner.
Am Donnerstag vor einer Woche stand man auch erstmals wieder gemeinsam auf dem Trainingsplatz. „Wir haben pro Spielhälfte mit 10 Mann trainiert. Es war einfach eine tolle Sache, dass wir das mal wieder zusammen machen konnten“, berichtet Höpfner.
Unter dieser Woche wurde man dann aber schon wieder ausgebremst. Wegen der steigenden Zahlen verzichtete man auf eine weitere Trainingseinheit. Auch deshalb ist Höpfner eher skeptisch, dass es weitergeht bzw. gehen kann. „In der Vorwoche waren wir wirklich noch guter Dinge, aber die aktuelle Entwicklung macht nicht mehr ganz so viel Hoffnung. Dennoch wäre es toll, wenn wir unsere bisherige Saison mit einem Endergebnis abschließen könnten.“
Untätig ist man im Ladenburger Römerstadion aber nicht. Im Hintergrund steckt man bereits die Köpfe zusammen und macht sich Gedanken zum künftigen Kader. Wobei es da erneut nicht viele Änderungen geben soll und wohl auch nicht geben wird. Vor der letzten Saison hatte man in Lars Leonhardt, der zu seinem Heimatverein TSV Neckarau zurückgekehrt ist, nur einen Abgang.
Wenn es nach Höpfner geht, soll es dieses Mal ähnlich überschaubar bleiben. „Wir sind eine verschworene Einheit und profitieren auch davon. Denn gerade in den Klassen, in denen wir uns bewegen, kann Kameradschaft sehr viel ausmachen“, betont Höpfner, der sich aber nicht grundsätzlich gegen Neuzugänge wehren möchte. „Falls es wirklich ein absolutes Highlight wäre, also ein Spieler, der von weiter oben kommt und zu uns will, dann würde wir uns darüber natürlich Gedanken machen.“
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