DJK Feudenheim - SSV Vogelstang, Kreisklasse A2, v.l. Feudenheims Markus Häberle gegen Vogelstangs Mark Scheel. Bild: Berno Nix

DJK Feudenheim - SSV Vogelstang, Kreisklasse A2, v.l. Feudenheims Markus Häberle gegen Vogelstangs Mark Scheel. Bild: Berno Nix

Ungeschlagen in die Coronapause ++ Die DJK Feudenheim spielt in der Kreisklasse A II um die Spitze mit

Kreisklassen | erstellt am Do. 17.12.2020

Sechs Siege und ein Unentschieden hat die DJK bislang erzielt. „Wir könnten noch zwei Punkte mehr haben“, hätte Trainer Giuseppe Giordano natürlich lieber die volle Ernte eingefahren, doch das einzige Unentschieden gegen den SV Laudenbach (2:2) bezeichnete er als gerechtes Ergebnis. Einen Sieg hatte sein Team an diesem Tag nicht unbedingt verdient.

Das Ziel, in der Winterpause unter den ersten Drei zu stehen, hat die DJK auch so erreicht, das Saisonziel lautet ein Platz unter den ersten vier der Tabelle. So sieht er die DJK also „voll im Soll“. Gegen die Top-Mannschaften hat Feudenheim bislang noch nicht gespielt, doch Giordano freut sich auf die noch ausstehenden Duelle gegen SKV Sandhofen, SC Käfertal oder auch MFC Phönix Mannheim und Fortuna Heddesheim 2. „Vor diesen Spielen ist mir nicht bange, wir sind eine gefestigte Mannschaft“, sagt er.

Nach dem erstmaligen Aufstieg in die A-Klasse vor knapp drei Jahren hat in Feudenheim ein Umdenken stattgefunden. Nicht mehr einfach nur mitspielen, sondern Ehrgeiz entwickeln soll das Team, das vordergründig aus Studenten zusammengestellt ist. „Wir wollen hier etwas aufbauen, deshalb hat man mich geholt. Ich möchte junge Spieler fordern und fördern“, sagt der vor seinem Engagement in Feudenheim im Jugendbereich des SV Waldhof tätige Giordano.

Weil seine Studenten bisweilen stark eingespannt sind und auch mal am Wochenende nach Hause fahren, hat er einen etwas größeren Kader beisammen, um an den Spieltagen nicht in Personalnot zu geraten. „Man kann Feudenheim schon als Oase bezeichnen, weil die Spieler nicht gleich aus dem Kader fliegen, wenn sie mal nicht trainieren können“, zählt er die Vorzüge seines Clubs auf. Dafür spielen seine Akteure auch umsonst. Obwohl keine Gehälter bezahlt werden, kann der Club über fehlenden Zulauf nicht klagen.

„Zu uns gestoßen sind auch schon Spieler, die in der Jugend für Union Berlin und den SSC Neapel gespielt haben. Wir geben ihnen ein paar Wochen als Trainingsteilnehmer Zeit, sich einzugliedern. Zu fast 100 Prozent bleiben sie dann auch bei uns“, kann er stolz verkünden. „Schön wäre es, wenn man jetzt auch mal planen könnte, ab wann es wieder weitergeht.“

Derzeit halten sich seine Spieler einmal in der Woche mit einem online-Training in Schuss. Und wie sind die mittelfristigen Ambitionen von Giordano, der als Spieler einst für den Stadtteilrivalen ASV Feudenheim spielte? „Wenn man als Saisonziel einen Platz unter den ersten vier Mannschaften ausgibt…“, braucht Giordano den Satz nicht zu Ende sprechen. Bei der DJK Feudenheim hat man also noch etwas vor.

 

 

{loadmoduleid 374}

zurück