Nenad Kuko - Trainer MFC 02 Phönix Mannheim Bild: Berno Nix

Nenad Kuko - Trainer MFC 02 Phönix Mannheim Bild: Berno Nix

„Keiner wäre bevorzugt oder benachteiligt“ – Nenad Kuko, Trainer von Phönix Mannheim, hätte nichts gegen Spiele im Dezember

Kreisklassen | erstellt am Fr. 13.11.2020

Gemeint sind Spitzenreiter SKV Sandhofen und der punktgleiche Zweite SC Käfertal, der sogar noch ein Spiel in der Hinterhand hat. Nach Ansicht vieler Experten werden beide das Titelrennen unter sich ausmachen.

Doch es gibt da noch ein paar andere Mannschaften, die man auf Schirm haben muss. Phönix Mannheim zum Beispiel. Die Mannschaft von Trainer Nenad Kuko rangiert aktuell auf dem 4. Tabellenplatz und hat nur 2 Zähler Rückstand auf die Top 2. Überraschen tut das Kukuo nicht unbedingt: „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass wir ganz oben dabei sein können, wenn wir uns als Team finden. Und zuletzt hatten wir wirklich einen guten Lauf. Wir wollen deshalb weiter oben dabei sein und ich bin davon überzeugt, dass wir auch das Zeug dazu haben.“

Der Abbruch wirkte bei Phönix nun wie eine Art Euphoriekiller. Nur zu gerne hätte man den Höhenflug fortgesetzt. Ausgerechnet vor dem Derby in Käfertal wurde der Spielbetrieb ausgesetzt. Kuko war dennoch weit davon entfernt, sich zu ärgern: „Klar ist, dass uns diese Pause nicht gelegen kommt, aber ich bin der Meinung, dass es bei diesen Infektionszahlen die richtige Entscheidung war.“

Im Gegensatz zu vielen seiner Trainerkollegen hätte er auch nichts dagegen, wenn es im Dezember nochmals weitergehen würde. „Die Situation ist für alle gleich, keiner würde benachteiligt oder bevorzugt werden, wenn es weitergeht“, erklärt er, wohlwissend, dass die Verletzungsgefahr nach solch einer Pause groß wäre. Seine Idee: „Man müsste uns schon 1, 2 Wochen fürs Training geben. Wenn wir Anfang Dezember wieder trainieren könnten, könnte man um den 13. Dezember vielleicht wieder loslegen und uns dann ähnlich wie in der Bundesliga eine zusätzliche Auswechslung ermöglichen.“

Dass es bei ihm und seinen Jungs ein wenig kribbelt ist klar, schließlich hat man am letzten Spieltag Amicitia Viernheim 2, das man ebenfalls zu den besseren Teams in der A2 zählen muss, mit 5:0 geschlagen. „Das war aus meiner Sicht unsere beste Leistung bislang. Dieses Spiel hätten wir noch höher gewinnen müssen“, berichtet Kuko. Womit wir bei einer Schwäche von Phönix wären: Die Chancenverwertung lässt meist noch zu wünschen übrig.

Vor dem hohen Sieg über die Südhessen hat man Fortuna Heddesheim II auswärts mit 2:1 bezwungen. „Auch da haben wir gegen einen starken Gegner sehr gut gespielt und aus meiner Sicht auch verdient gewonnen, wenngleich es natürlich schon etwas glücklich war, dass wir erst in der 93. Minute den Siegtreffer erzielt haben“, betont Kuko.

Die bislang einzige Niederlage setzte es eine Woche zuvor, als Sandhofen anreiste und mit 4:0 gewann. Ein Ergebnis, das sich deutlich anhört, das laut Kuko jedoch täuscht. „Wir mussten 60 Minuten in Unterzahl spielen, das war ein großes Problem. Im Rückspiel werden wir besser vorbereitet sein.“

 

 

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