Marc Ritschel kann wieder aufatmen. Für die Rückrunde scheint der Käfertaler Trainer eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu bekommen. Bild: Berno Nix

Marc Ritschel kann wieder aufatmen. Für die Rückrunde scheint der Käfertaler Trainer eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu bekommen. Bild: Berno Nix

Käfertals Trainer Marc Ritschel zeigt gute Laune +++ 7 Ilvesheimer wechseln zum A-Ligisten +++ SCK peilt Aufstieg an

Kreisklassen | erstellt am Di. 05.01.2016

Marc Ritschel, der Trainer des Mannheimer A-Ligisten SC Käfertal, ist richtig gut gelaunt, als ihn der Sportkurier heute auf die Wechselaktivitäten in der Winterpause anspricht.

Und da bestand in Käfertal bekanntlich ordentlich Handlungsbedarf, schließlich knallte es während der Hinrunde richtig. Trainer und Teile der Mannschaft hatten sich überworfen – der Sportkurier berichtete ausführlich. Das Ergebnis: Satte acht Spieler suchen das Weite. Sechs davon heuern bei Phönix Mannheim an, zwei beim FV 03 Ladenburg. „Das sind letztlich mehr als gedacht“, sagt Ritschel.

Doch alles halb so wild, denn den acht Abgängen stehen auch acht neue Kräfte gegenüber: Max Steinke, Somsay Bayrasy, Timo Ruiner, Anthony Hannemann, Thomas Jasiulek und die Brüder Tim und Falko Leuthner kommen von der SpVgg Ilvesheim – der Sportkurier berichtete.

Die Ilvesheimer Aufstiegself bricht auseinander. Acht Spieler verlassen den Verein. Bild: Berno Nix

Alle haben bereits auch unterschrieben

Wobei die Ablösemodalitäten noch nicht in allen Fällen geklärt sind. Ritschel: „Wir hoffen, dass wir uns mit Ilvesheim da in Sachen Ablösesummen einigen können. Denn man sieht sich ja auch immer zweimal im Leben und irgendwann will Ilvesheim vielleicht auch mal wieder einen Spieler von uns.“

Im Umkehrschluss will Ritschel seinen Ex-Spielern, die es nun überwiegend zu Phönix Mannheim zieht, auch keine Steine in den Weg legen. Seine Erklärung: „Für einen Spieler gibt es doch nichts Schlimmeres als nicht spielen zu können.“ Der achte Neuzugang kommt vom VfL Neckarau. Es ist Stephan Wroblewski.

„Er pendelte eigentlich immer zwischen der ersten und zweiten Mannschaft in Neckarau. Ich würde ihn als Allrounder bezeichnen und als einen Klasse-Typ“, freut sich Ritschel und legt nach: „Ich würde ohnehin sagen, dass wir uns nun qualitativ als auch menschlich deutlich verbessert haben.“

Das hört sich verdächtig nach Aufstieg an!

Und der ist bei einem Blick auf die Tabelle der A-Klasse, Staffel II, auch nicht unrealistisch: Käfertal hat als Tabellen-Fünfter nur drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Srbija Mannheim. Ritschel betont: „Wir müssen jetzt sehen, wie schnell wir als Team zusammenwachsen, gelingt uns das schon in der Vorbereitung auf die Rückrunde, die bei uns am 26. Januar startet, werden wir sicher sehr schwer zu schlagen sein. Das ist klar.“

Andererseits schweift Ritschels Blick eher in Richtung Zukunft. Genauer: Auf die nächste Saison. „Da wollen wir ein Topteam sein“, stellt Ritschel klar. Demnach können die nächsten Monate auch als eine Art Einspielen gesehen werden. Und da werden wohl noch zwei, drei Spieler mitmischen, die aktuell noch nicht offiziell als Neuzugänge genannt werden können. Doch die Gespräche biegen bereits auf die Zielgerade ein.

„Es handelt sich um drei Kandidaten“, verrät Ritschel: „Und mit ein, zwei von ihnen werden wird uns sicher verstärken. So viel kann ich schon mal sagen.“ Und um wen handelt es sich dabei? „Sorry, aber Namen kann ich noch keine nennen, aber es sind alles Spieler, die uns weiterbringen werden und die zuletzt teilweise in der Landesliga gespielt haben.“

Man darf gespannt sein…

zurück