FC Viktoria Neckarhausen - VfL Kurpfalz Neckarau II, Kreisklasse A1, v.l. Neckaraus Fabian Stempel, Neckarhausens Alexander König, Neckaraus Semih Yuecel, Neckarhausens Torwart Manuel Sälzler und Neckarhausens Swen Geiger. Archivbild 2016 Bild: Berno Nix

FC Viktoria Neckarhausen - VfL Kurpfalz Neckarau II, Kreisklasse A1, v.l. Neckaraus Fabian Stempel, Neckarhausens Alexander König, Neckaraus Semih Yuecel, Neckarhausens Torwart Manuel Sälzler und Neckarhausens Swen Geiger. Archivbild 2016 Bild: Berno Nix

Dünner Kader, ambitionierte Ziele – Viktoria Neckarhausen will ins obere Tabellendrittel

Kreisklassen | erstellt am Di. 08.08.2017

Breit aufgestellt ist definitiv etwas anderes. Kann es vielleicht sein, dass sich aber doch noch etwas tut? „Da müssen wir abwarten, wenn dann stoßen noch Spieler zu uns, die zuletzt vereinslos waren, aber spruchreif ist da noch nichts.“

Die Zeit drängt jedenfalls: Am 20. August startet die neue Saison für die Viktoria. Und es ist sofort Derbyzeit: Neckarhausen erwartet Seckenheim. „Das waren immer packende und heiße Matches in den letzten Jahren“, erinnert sich Michler, der aber keine Angst hat, im Gegenteil: „Trotz des dünnen Kaders freuen wir uns alle, wenn es endlich los geht, denn um Punkte zu spielen, ist schon etwas anderes.“

Die Vorbereitung an sich begann in Neckarhausen am 11. Juli, so richtig ins Rollen ist man aber noch immer nicht gekommen, was laut Michler vor allem am Verletzungspech und einigen Urlaubern lag. Doch man machte das Beste aus der Situation, traf sich zu vier Einheiten pro Wochen. Dreimal wurde trainiert, einmal getestet. Michler musste fünf Neuzugänge integrieren.

Christian Michler will mit seiner Mannschaft in dieser Saison besser abschneiden, als im Vorjahr. Kopfzerbrechen könnte nur der dünne Kader bereiten. Bild: Berno Nix

 

Sven Geiger und Maxi Merkel, die beide von Blau-Weiß Mannheim zur Viktoria zurückgekehrt sind. Geiger soll die Offensive beleben, Merkel, die Defensive. Ebenfalls neu sind die Brüder Sebastian und Siegfried Wantoch von Rekowski. Ersterer spielte zuletzt bei der Germania aus Friedrichsfeld, letzterer war vereinslos. Zudem ist Marcel Knopf einer für die Offensive. Er war in der Vorsaison noch beim VfL Kurpfalz Neckarau in der A-Jugend am Ball.

Wie die Neuen auftreten sollen, wissen sie mittlerweile: Michler feilt in der Vorbereitung an einer flexiblen Spielausrichtung. Beim Spielsystem will Neckarhausen breit aufgestellt sein und somit gewissermaßen unberechenbar sein. Wer in der Spielzeit 2017/2018 nur schwer zu schlagen sein wird, ist für Michler kein Geheimnis: Als Topfavorit geht für ihn der TSV Neckarau in die Runde, aber auch die SG Oftersheim und die TSG Rheinau sollte man im Auge haben.

„Leichte Spiele wird es in diesem Jahr aber wohl überhaupt nicht geben“, betont Michler. Nach dem Auftakt gegen Seckenheim warten gewissermaßen gleich zwei weitere Nachbarschaftsduelle auf die Michler-Elf: Gegen Hochstätt-Türkspor und Pfingstberg-Hochstätt.

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