SV Schriesheim vs.SG Hohensachsen - Nr. 10 Mustafa Arikan beim 6-2 SVS-TW Patrick Kessler ist geschlagen. Bild: AS Sportfotos

SV Schriesheim vs.SG Hohensachsen - Nr. 10 Mustafa Arikan beim 6-2 SVS-TW Patrick Kessler ist geschlagen. Bild: AS Sportfotos

Beim SV Schriesheim fehlte am Ende der Lohn für eine bärenstarke Rückrunde

Kreisklassen | erstellt am Mo. 11.06.2018

Der SV Schriesheim fegte mit Siebenmeilenstiefeln durch die Mannheimer Kreisklasse II. Am Ende holte die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Lohnert 33 Punkte in 2018 und landete mit 59 Zählern auf dem undankbaren dritten Platz. 33 – das sind genauso viele wie der Meister aus Leutershausen.

„Dass wir nicht mehr an Leutershausen und Enosis Mannheim ran gekommen sind, lag an der Hinrunde, in der wir leider zu viele Punkte abgegeben haben. Enosis und Leutershausen gratuliere ich aber herzlich zum Aufstieg. Sie haben das eben auch richtig gut zu Ende gespielt.“

Allerdings war auch in der Hinserie nicht alles schlecht beim SVS. Im Gegenteil. Es lief gerade zu Saisonbeginn wie am Schnürchen. Aus den ersten sechs Spielen holte die Lohnert-Elf 16 Punkte. Erst kurz vor Weihnachten ging Schriesheim die Luft aus. „Da haben uns leider oft sechs, sieben Spieler gefehlt, das war einfach nicht zu kompensieren“, betont Lohnert, der die Saison trotzdem in einer guten Erinnerung behalten wird.

Sein Blick geht aber längst voraus, die neue Saison rückt schon in den Fokus. Aber die Vorfreude hält sich derzeit noch merklich in Grenzen, was mit drei Abgängen zusammenhängt, die nicht zu ersetzen sind. Nicolas Merkel zieht es zum Nachbarn nach Leutershausen, Kevin Hasselbring wechselt nach Dossenheim und Moritz Bussemer verschlägt es beruflich nach Stuttgart. Nach Ersatz hält man bereits Ausschau. Laut Lohnert wurde schon mit 30, 40 Spielern gesprochen, zu einer Einigung kam es aber nie. „Das hängt vor allem auch mit unseren finanziellen Möglichkeiten zusammen.“

Links Keeper Renè Hekler – rechts Trainer Karl-Heinz Lohnert. AS Sportfotos

Aktuell hat der SVS 16, 17 Feldspieler im Kader. Drei Mann sollen deshalb möglichst noch dazu kommen. „Aber das wird sehr schwer“, erklärt Lohnert, der wohl auch noch in der eigenen Reserve nach Spielern schauen wird. Eines stellt er jedenfalls schon jetzt klar: „In der neuen Runde werden wir nicht mehr so stark sein, wie in der gerade zu Ende gegangenen.“

Das Ziel wird es deshalb wieder sein, oben mitzuspielen. Die Konkurrenz ist groß: „Der FV 03 Ladenburg wird sicher zu uns in die Staffel kommen und wie man hört, haben die sich gut verstärkt. Sie wollen sicher gleich wieder hoch.“ Ebenfalls auf der Rechnung hat er: Sandhofen, Ilvesheim und Käfertal. Zudem ist noch unklar, in welche Staffel es letztlich Edingen-Neckarhausen verschlagen wird.

Mustafa Arikan könnte wieder zu einem wichtigen Fixpunkt im Schriesheimer Spiel werden. Doch ausgerechnet hinter ihm steht ebenfalls noch ein großes Fragezeichen. „Da er selbstständig ist, kann er kaum trainieren. Im Jahr 2018 war er zweimal im Training dabei. Wir müssen abwarten, wie sich das in der neuen Saison entwickelt“, sagt Lohnert. Trainingsstart in Schriesheim ist am 13. Juli.

 

 

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