"Wir sind aus der Hinrunde mit einem blauen Auge davongekommen."

„Wir sind aus der Hinrunde mit einem blauen Auge davongekommen.“

Archiv | erstellt am Fr. 13.12.2013

Ein nominell starker Kader, adäquate Neuzugänge und gute Ergebnisse in der Vorbereitung steigerten die Erwartungshaltung im Umfeld des Clubs.

Nach 9 Spieltagen stand die Elf von Trainer Christian Emig mit einer negativen Spielbilanz auf dem 11. Tabellenplatz. Verletzte Akteure, viele Urlauber während der laufenden Runde, aber auch schwache Leistungen bei dem einen und anderen Akteur hatten zu dem Tief geführt. Mittlerweile sieht es wieder besser aus, denn nach zwei Remis und drei Siegen in Folge ist der Abstand zum Relegationsplatz in Reichweite. Nur zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten TSG Lützelsachsen und acht Punkte auf Tabellenführer Fortuna Heddesheim lassen für die Rückserie hoffen.


Wir haben uns mit Christian Emig unterhalten.

Sportkurier: Herr Emig, zuletzt stimmten die Leistungen und die Ergebnisse. Gegen Lützelsachsen und Schriesheim gewonnen, beim Tabellenführer Heddesheim ein Remis geholt. Aus den letzten fünf Begegnungen hat ihr Team gerade gegen die vermeintlich stärkeren Mannschaften drei Siege und zwei Remis bei 12:3 Toren geholt. Zufrieden?

CHRISTIAN EMIG: Ja, durchaus. Nach dem mäßigen Saisonstart, haben wir gerade nochmal die Kurve bekommen und sind so aus der Hinrunde mit einem blauen Auge davongekommen. In der Rückrunde wollen wir an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.

Sportkurier: Hat sich die personelle Situation gegenüber dem ersten Saisondrittel gebessert?

CHRISTIAN EMIG: Ja. Wie ja bekannt ist, waren während der ersten 7-8 Spieltage etliche Spieler unserer Mannschaft im Urlaub. Das geht überhaupt nicht. Das war auch so vor Saisonbeginn nicht bekannt. Wir haben das intern besprochen und so etwas wird auch nicht mehr vorkommen. Mittlerweile sind wir natürlich personell besser aufgestellt und eingespielter. Natürlich fehlten auch immer wieder mal Spieler verletzungsbedingt. Der lange Ausfall unseres Torjägers Steffen Ruf wiegt dabei natürlich schwer. Aber auch andere Clubs haben in der Hinrunde verletzte Akteure zu beklagen gehabt. Von daher wollen wir da auch nicht jammern.

Sportkurier: Welche Teams sehen Sie jetzt nach der Hinserie im Kampf um den Aufstieg ganz vorne und machen Sie ein Überteam aus?

CHRISTIAN EMIG: Nein, ein Überteam gibt es nicht in der Liga. Wir sind auch sicher in der Lage, gegen jede Mannschaft gewinnen zu können. Sehr stabil zeigt sich der Aufsteiger Fortuna Heddesheim, der natürlich einen adäquaten Punktevorsprung vor dem Dritten der Tabelle hat. Ansonsten ist das Teilnehmerfeld im Kampf um den 2. Platz recht groß. Unser primäres Ziel ist es in der Rückrunde auf diesen 2. Platz abzuzielen. Wenn wir den erreicht haben, dann können wir nach ganz oben blicken und sehen dann, was noch machbar wäre. Nach wie vor wollen wir natürlich aufsteigen, da rücken wir von unserer Zielsetzung nicht ab.

Sportkurier: Halten Sie in der Winterpause Ausschau nach Verstärkungen und verlässt jemand den Verein?

CHRISTIAN EMIG: Personell wird sich da etwas tun, aber da möchte ich jetzt noch nicht im Detail darauf eingehen. Wir brauchen dringend Verstärkung in der Offensive und sind da auch in Gesprächen. Aus unserer eigenen Jugend bieten sich nach und nach auch Akteure an. Wir haben da schon einige talentierte Spieler, die auch einmal wöchentlich in der ersten Mannschaft mittrainieren. Die Entwicklung ist hier positiv zu bewerten.    

Sportkurier. Danke für das Gespräch.

CHRISTIAN EMIG: Nichts zu danken.

Foto1  Berno Nix   Foto2 DJK/Fortuna

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