SV 98 Schwetzingen muss sich in Spöck mit torlosem Remis begnügen
SV 98 Schwetzingen muss sich in Spöck mit torlosem Remis begnügen
Archiv Verbandsliga (Fußball) | erstellt am Mo. 24.03.2014
Doch die Strube-Elf bot dort kein gutes Spiel, sodass man am Ende mit einer torlosen Nummer zufrieden sein musste.
Schwetzingens Kapitän und Co-Trainer Steffen Kohl prophezeite bereits vor der Partie, dass angesichts des holprigen Spielfeldes in Spöck keine Begegnung fürs Auge zu erwarten sei. Er sollte recht behalten, denn seine Mannschaft tat sich über weite Strecken des Spieles schwer, auf dem unebenen Geläuf einen konstruktiven Spielaufbau auf die Beine zu stellen. Der Gastgeber kam da bei weitem besser zurecht und hatte durch Patrik Christ bereits früh eine gute Kopfball-Chance zu verzeichnen (5.).
Behruz Yarahmadi, der im Schwetzinger Tor den Vorzug vor Sinan Bal bekam, durfte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen und machte seine Sache gut. Steffen Roth ließ auf der rechten Seite Stephan Abel aussteigen, hatte dann frei Fahrt auf das Tor, doch der SV-98-Keeper entschärfte die brenzlige Situation mit einer gekonnten Fußabwehr (15.). Nico Ruppenstein ließ eine weitere gute Einschussmöglichkeit liegen (22.). „Männer wir sind zu weit weg vom Gegner, geht endlich einmal richtig in die Zweikämpfe“, forderte Strube in der ersten Halbzeit lautstark.
Kopfball an den Pfosten
Der eingewechselte Nils Lüdcke gab nach dem Seitenwechsel mit einem Kopfball an den Pfosten des Schwetzinger Tores einen weiteren Warnschuss ab (50.). Strube brachte in der 50. Minute für den farblosen Niclas Hahn Youngster Yannik Hofmann ins Spiel, der mit wesentlich mehr Engagement zu Werke ging. Die erste nennenswerte Chance der Schwetzinger durfte dann Daniel Egles mit einem Schuss aus dem Hinterhalt verbuchen (60.).
Das Spiel der Gäste nahm im zweiten Spielabschnitt nun mehr an Fahrt auf, doch herausgespielte Torchancen blieben weiter Mangelware. „Wir haben zu viele Bälle im Mittelfeld verloren und unserem Gegner dadurch in die Karten gespielt. Es wirkte bei uns alles zu hektisch und wir haben unterm Strich auch kein gutes Spiel abgeliefert“, sparte der beste Schwetzinger Akteur nicht mit Kritik.
Der agile Michael Kettenmann flankte von der rechten Seite in die Mitte auf Björn Weber, doch dem SV-98-Goalgetter rutschte das Spielgerät in aussichtsreicher Position über den Schlappen (62.). Yarahmadi zeigte sich bei einem Geschoss von Christ auf dem Posten (75.) und Hofmann probierte auf Schwetzinger Seite mit einem Distanzschuss zum Erfolg zu kommen (76.). Kohl musste in höchster Not einen Schuss von Ruppenstein von der Linie kratzen (82.) und der SV-98-Towart hielt mit einer weiteren Glanzparade den glücklichen Punkt letztendlich fest (88.).
Nach dem Schlusspfiff versammelte Strube seine Mannschaft zum Raport. „Jungs, wir sind noch lange nicht aus dem Schneider, was den Klassenerhalt angeht. Deshalb müssen wir uns das Fußballspielen zunächst erst erarbeiten. Dazu ist Kampfeswillen und bedingungsloser Einsatz erforderlich. Den fordere ich von euch“, so die klare Ansage des Schwetzinger Übungsleiters.
SV 98: Yarahmadi – Kohl, Dorn, Riedelsheimer, Scalamato, Abel, Gabauer (75. Braun), Hahn (50. Hofmann), Kettenmann, Egles, Weber.
FCS: Nezhari – Eifler, Kerb, Reiners (69. Twum-Danso), Christ, Seidel (46. Lüdcke), Lang, Leppert, Stober, Roth, Ruppenstein.
Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Marvin Maier (Windschläg)
Text und Foto: Lothar Fischer