Symbolisch ... VfR-Coach Hakan Atik zeigt es an.

Symbolisch ... VfR-Coach Hakan Atik zeigt es an. "Es fehlt nur noch so wenig, dann stehen wir ganz oben." Bild: AS Sportfotos

Der Torexpress des VfR Mannheim läuft auf Hochtouren +++ 4:0 (1:0) Heimsieg gegen SpVgg. Durlach-Aue

Archiv Verbandsliga (Fußball) | erstellt am Sa. 07.11.2015

Nach einem anfänglichen Stotterstart in die Saison, mit Derby-Niederlagen gegen TSV Amicitia Viernheim und SV 98 Schwetzingen, weiteren Pleiten gegen die Aufsteiger VfR Gommersdorf und FV Lauda – hat die Elf von Coach Hakan Atik die Kurve bekommen.

Drei Siege in Folge / 14:0 Tore

Einem 6:0 Auswärtssieg beim TSV Höpfingen, folgte ein 4:0 Erfolg über den FC Spöck. Am gestrigen Abend war dann die spielstarke SpVgg. Durlach-Aue dran. Mit einem 4:0 (1:0) Sieg verbesserten sich die Mannheimer auf den 3. Tabellenplatz. Maximale Punkteausbeute aus den letzten drei Spielen, dazu meisterliche 14:0! Tore. Die Aufstiegsplätze sind jetzt wieder greifbar nahe.

Mannheims Treffer erzielten vor 220 Zuschauern Attef Attia (13./Eigentor), Enis Baltaci (70.) und Nico Pavic (77./81.). „Der Sieg freut mich natürlich. Über die gesamten 90 Minuten gesehen, war er auch hochverdient. Wir haben die kurze, kritische Phase nach der Pause gut gemeistert. Nach dem 2:0 waren wir endgültig auf der Siegerstraße“, so VfR-Coach Hakan Atik.

Archivfoto: VfR Angreifer Nico Pavic (blau) beim Kopfball. Spielszene aus der letzten Saison gegen Germ. Friedrichstal. Bild: AS Sportfotos.

Der VfR Mannheim versuchte von Beginn an Druck auf das Karlsruher Tor auszuüben. Entgegen kam hier zunächst das 1:0 durch ein Eigentor der SpVgg. Durlach-Aue. Attef Attia war der Unglücksrabe, dem das Leder an den Körper sprang und von dort aus ins Netz. Keeper Ermin Besic hatte keine Abwehrchance. Die Hausherren weiter mit mehr Ballbesitz, aber zu wenig zwingend in der letzten Spiel-Zone. „Fußballerisch war das die ersten 35 Minuten richtig gut. Wir haben das Spiel kontrolliert und ein gutes Passspiel aufgezogen“, zeigte sich Atik über den Auftritt seiner Elf sehr angetan.

In der 2. Halbzeit zeigten sich die Karlsruher zunächst aktiver. Die Elf von Trainer Thomas Kies drängte auf den Ausgleichstreffer, aber die VfR-Defensive verlor in dieser etwas kritischen Phase nicht den Überblick, ließ nichts Nennenswertes zu. Wie kaltschnäuzig der Topfavorit auftreten kann, das bewies Enis Baltaci in der 70. Minute, als er die erste gute Chance im zweiten Abschnitt auch zum 2:0 verwertete.

Nico Pavic kam, sah, traf

Coach Hakan Atik zeigte danach beim Wechsel von Nico Pavic für Joseph Olumide (75.) ein „glückliches Händchen“. Pavic war keine zwei Minuten im Spiel, da traf er zur endgültigen Entscheidung – 3:0 (77.). Und der Stürmer setzte noch einen drauf, denn nur vier Minuten später netzte er das „Spielgerät“ zum 4:0 (81.) Endstand ein.

Nächsten Samstag geht es für die Mannheimer zum starken ASV Karlsruhe-Durlach. „Auch dort wollen wir uns schadlos halten, wissen aber um die Stärke der Karlsruher, die auf eigenem Platz noch keine Partie verloren haben“, blickt Hakan Atik bereits auf das nächste Spiel.

VfR Mannheim – SpVgg. Durlach-Aue 4:0 (1:0)

Aufstellung VfR Mannheim: Jäger – Denefleh, Gruber, Kirschner, Mantel, Solak, Adragna (73. Lodato), Olumide (75. Pavic), Gülmez, Maier, Baltaci (66. Özdemir).

Tore: 1:0 Attef Attia (13. /Eigentor), 2:0 Enis Baltaci (70.), 3:0 Nico Pavic (77.), 4:0 Nico Pavic (81.).
Zuschauer: 220.
Schiedsrichter: Rouven Ettner.

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