Beim Verbandsligisten TSG 62/09 Weinheim "brennt der Baum lichterloh"
Beim Verbandsligisten TSG 62/09 Weinheim „brennt der Baum lichterloh“
Archiv Verbandsliga (Fußball) | erstellt am Mo. 28.04.2014
Sie waren mehrfach in der Oberliga Baden-Württemberg und gehören seit ewigen Zeiten zu den stärksten Fußballteams des Fußballkreises Mannheim. Nach dem SV Waldhof Mannheim und dem VfR Mannheim wurde die TSG 62/09 Weinheim oft als Nr. 3 geführt.
Kommt es zum Einbruch der Fußballabteilung?
Es scheint nun zu einem großen Einschnitt und somit wohl auch zu einem großen Einbruch beim Verbandsligisten zu kommen. Der Hauptverein der TSG 62/09 Weinheim hat sich dafür entschieden, die Jugendfußballabteilung zukünftig eigenständig aufzustellen und sie somit aus dem Aktivenbereich auszugliedern.
Dies gefiel dem Abteilungsleiter-Trio Diego Rubio-Sanchez, Rudolph Abt und Klaus Flößer überhaupt nicht, so dass alle drei Funktionäre mit sofortiger Wirkung von ihrem Amt zurücktraten. Ganz schwer wiegt auch, dass der langjährige Spielleiter Rolf Lieberknecht ebenfalls kündigte. Somit sind die Aktivenmannschaften derzeit „führungslos“.
Geht viel Knowhow verloren
Mit den vier genannten Funktionären ging auch das komplette Knowhow, das für einen Verbandsliga-Spielbetrieb unbedingt erforderlich ist, verloren. Planungen für die 1. Mannschaft (Verbandsliga) und 2. Mannschaft (derzeit noch Kreisliga) sind stillgelegt. Finden sich nicht schnell Nachfolger für die zurückgetretenen Abteilungsleiter, könnte es für den Aktivenspielbetrieb der Weinheimer unter Umständen ganz schnell rapide bergab gehen.
Der Spielbetrieb in der Verbandsliga und gleichzeitig Kreisliga ist auch ein kostenintensiver, zu dem die zurückgetretenen Rubio-Sanchez, Abt, Flößer und Lieberknecht keinen unerheblichen Aufwand betrieben – um dies auch von der Abteilung heraus mit zu finanzieren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Weinheimer ohne das „Quartett“ nicht mehr im Konzert der Großen mitspielen können.
Hauptverein sieht die Gesamtinteressen, daher diese Entscheidung
Wie der TSG-Geschäftsführer Alexander Erg der Zeitung mitteilte, hätte der Rücktritt der Führungsriege Fußballabteilung überrascht. Die Gründung einer eigenen Jugendfußballabteilung sei eine strukturelle Entscheidung des geschäftsführenden Vorstandes und wäre auch allen bekannt gewesen.
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