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VfR-U23 Akteur Steffen Uhrig nach Tätlichkeit im Spiel gegen Lützelsachsen suspendiert

Archiv Kreisliga (Fußball) | erstellt am Mi. 14.05.2014

Foto oben: Lützlsachsens Tobias Menges (rotes Trikot) versucht Steffen Uhrig (blaues Dress) zurückzuhalten.

Was war passiert? Beim Stande von 4:1 für den VfR Mannheim II brannten lt. Angaben Vereinsverantwortlicher beider Vereine, beim Spieler Steffen Uhrig (VfR) die „Sicherungen“ durch. Er stieß den Lützelsachsener Kevin Hiller um und soll ihn auf dem Boden liegend getreten haben. Der Schiedsrichter zeigte die Rote Karte!

So zumindest die Behauptung einiger Funktionäre und wohl auch Spieler. Die TSG Lützelsachsen verließ daraufhin in der 87. Minute das Spielfeld und war nicht mehr bereit das Spiel zu Ende zu spielen. TSG-Pressewart Manuel Schmidt gab unmittelbar nach dem Spiel bekannt, der Verein wolle Protest gegen die Spielwertung einlegen.

VfR-Coach Wolfgang Stamm ging nach dem Spiel direkt in die Kabine und entschuldigte sich für die Verhaltensweise des Spielers – kündigte auch personelle Konsequenzen an. Die sind nun gezogen: Der VfR Mannheim trennte sich mit sofortiger Wirkung von Steffen Uhrig und suspendierte den Spieler.

Sven Wolf: „Wir bedauern diesen Vorfall sehr. Niemand in unserem Verein duldet eine solche Vorgehensweise. Ich selbst habe das Spiel nicht gesehen, aber wir als Verein haben nach interner Rücksprache sofort reagiert und uns von Steffen Uhrig getrennt“, so der Geschäftsführer des VfR Mannheim auf Anfrage vom Sportkurier.

Ungeachtet dessen wird die TSG Lützelsachsen, die sich noch im Aufstiegskampf befindet und gegen die Wertung des Spiels Protest einlegen wollte  – wohl kaum eine Chance auf ein Wiederholungsspiel haben. Der Schiedsrichter zeigte nach der Tätlichkeit von Steffen Uhrig folgerichtig die Rote Karte und erteilte einen Platzverweis. Dann als komplettes Team wenige Minuten vor Spielschluss bei einem 4:1 Rückstand den Platz zu verlassen und Protest einlegen zu wollen, scheint auch nicht gerade eine übliche Vorgehensweise zu sein.

Sven Wolf dazu: „Wir wissen noch nicht, ob die Lützelsachsener nun wirklich Protest einlegen und wissen auch nicht, wie nun das Spiel gewertet wird. Ob 3:0 oder 4:1 (so stand es nach 87 Minuten), das wird sich zeigen. Wir können uns jedoch beim besten Willen keine Neuauflage des Spiels vorstellen.“

 

Foto: Berno Nix

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