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Das war der letzte Spieltag in der Kreisliga Mannheim in der Spielzeit 2013/2014

Archiv Kreisliga (Fußball) | erstellt am Mo. 02.06.2014

Nach dem LSV Ladenburg (zu Saisonbeginn abgemeldet), SC Olympia Neulußheim und der Spielvereinigung Sandhofen steigt auch der FV 03 Ladenburg nach der 3:0 (1:0) Niederlage beim Meister FV Fortuna Heddesheim ab. Vor dem letzten Spieltag hatten die Ladenburger nur minimalste, rechnerische Chancen auf den Klassenerhalt – diese griffen erwartungsgemäß nicht.

In einem spannenden Saison-Finish hat es die DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen mit einem 1:0 Sieg über den SV Rohrhof geschafft, den 2. Platz zu sichern und darf nun versuchen, über die Relegationsspiele in die Landesliga Rhein-Neckar aufzusteigen. Gegen den Vizemeister der Kreisliga Sinsheim, den TSV Kürnbach, geht es in die 1. Aufstiegsrunde. Gewinnt die Elf von Christian Emig dieses Spiel, dann geht es im entscheidenden Spiel gegen den Gewinner aus dem Spiel: Spvgg. 06 Ketsch (Landesliga-Viertletzter) und dem FC Bammental (Vizemeister Kreisliga Heidelberg).

Statistik:

Der FV Fortuna 1911 Heddesheim ist der hochverdiente Meister der Kreisliga-Saison 2013/2014. 14 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten (DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen). Bester Angriff (75 Tore), beste Defensive (35 Gegentore). Stärkste Heimmannschaft und bestes Auswärtsteam. In der Hin- und Rückrunde die meisten Punkte aller Teams geholt. Die Gölz/Faust-Elf hält alle Rekorde. Der eindrucksvollste Rekord ist „saisonübergreifend“. Seit 27 Monaten haben die Fortunen auf eigenem Platz keine Niederlage (Pflichtspiele) kassiert.

Foto: Ein verdienter Meister – der FV Fortuna Heddesheim ist gleich von der A- Klasse nach zwei Aufstiegen in Folge in die Landesliga aufgestiegen. Foto: Rhein-Neckar Picture/SPK.
Insgesamt gab es in 210 Saisonspielen 109 Heimsiege – 44 Unentschieden und 57 Auswärtssiege. Ganze 808 Tore wurden dabei erzielt. Dies entspricht einem Durchschnitt von 3.85 Toren je Spiel. Die Heimmannschaften kamen auf 463 Treffer, die Auswärtsteams auf 345 Tore. Den höchsten Heimsieg feierte die TSG Lützelsachsen am 14. Spieltag mit 7:1 Toren gegen den FV 08 Hockenheim. Die höchste Heimniederlage musste die Spielvereinigung Sandhofen mit 1:6 Toren (10. Spieltag) gegen Edingen-Neckarhausen einstecken. Die meisten Tore in einem Spiel fielen bei dem Derby zwischen Fortuna Heddesheim und TSG Lützelsachsen (6:4).

 
Die Übersicht:

Am Ende hätte der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen (2.) auch ein Unentschieden gegen den SV Rohrhof (4.) gereicht, da die SG Oftersheim (3.) gegen den FC Türkspor Mannheim (10.) über ein 2:2 nicht hinauskam – aber darauf konnte man nicht spekulieren und so beschwerte sich auch niemand in den Reihen der Spielgemeinschaft, als der in der 84. Minute eingewechselte Kebba Sillah in der 89. Minute den 1:0 Siegtreffer erzielte und so ungeachtet des Spielausganges in Oftersheim – das Tor zu den Relegationsspielen öffnete. DJK/Fortuna-Coach Christian Emig hatte also ein glückliches Händchen bewiesen und den Matchwinner eingewechselt. Zuvor sahen die Zuschauer ein Kreisliga-Spitzenspiel, in dem der SV Rohrhof insgesamt gesehen die bessere Mannschaft mit den klareren Torchancen war. „Wir haben in Torhüter Rene Zimmermann den großen Rückhalt gehabt. Er hat uns vor einem Rückstand mehrfach bewahrt“, wusste auch Christian Emig, bei wem man sich besonders bedanken musste, nach diesem so wichtigen Sieg. Auf der anderen Seite ein natürlich enttäuschter Rohrhof-Coach Musie Sium: „Wir hatten die besseren Chancen und müssen dieses Spiel gewinnen. Zimmermann hat eben alles gehalten, was auf seine Kiste kam.“ Für die DJK Fortuna Edingen-Neckarhausen geht es jetzt in die Aufstiegsspiele zur Landesliga. Gegner im ersten Spiel, wird der Vizemeister der Kreisliga Sinsheim, der TSV Kürnbach sein. Emig: „Wir haben diese Mannschaft schon einmal beobachten lassen. Nun werden wir uns natürlich intensiv mit dem Gegner beschäftigen“, so ein erleichterter DJK-Coach, den die gestrige Partie voll gefordert hatte.

Foto: Szene aus ASF Feudenheim – SV Rohrhof. Letztere sind knapp an der Teilnahme zu den Aufstiegsspielen gescheitert. / Foto: Rhein-Neckar Picture

Nicht geschafft hat es die SG Oftersheim (3.), die über ein 2:2 gegen FC Türkspor (11.) nicht hinauskam. Hätte Kebba Sillah in Neckarhausen nicht in der Schlussminute das 1:0 für die Emig-Elf erzielt, dann wären die Oftersheimer die „Loser“ schlechthin gewesen. Denn dann hätte ein knapper Sieg gegen den Aufsteiger und bis vor kurzem noch abstiegsgefährdeten FC Türkspor gereicht. So kann man immerhin argumentieren: „Auch ein Sieg hätte heute nicht gereicht.“ Sie waren in der Rückrunde auch zu schwach, die Oftersheimer. Auf dem 6. Platz in der Rückrundentabelle (5-5-4/22:21 Tore) sind sie platziert, die Hardtwälder. Es wäre schwer geworden in den Aufstiegsspielen. Marcel Weiß hatte die Hardtwälder mit einem Doppelschlag mit 2:0 (25./35.) in Führung gebracht. Noch vor der Pause gelang Yusuf Demirci (43.) das 2:1. Nach dem Wechsel gelang es den Hausherren nicht, entscheidend nachzulegen, so dass das 2:2 durch Cüneyt Erkuran (65.) noch nicht einmal überraschend kam.

Foto: Auch die SG Oftersheim scheiterte knapp an den Aufstiegsspielen. Die Spielbilanz war trotz eines 3. Platzes nicht berauschend.


Ein großes Zuschaueraufkommen hatte der FV Fortuna 1911 Heddesheim (1.) am gestrigen Tage. Unter dem Slogan: „Feiert mit der Fortuna die Meisterschaft“ – waren 500 Zuschauer an die Ahornstraße gekommen und feierten den Aufsteiger gebührend. „Das war ein tolles Erlebnis. So viele Freunde und Zuschauer die da kamen, einfach nur „Hammer“, das war Oberligareif – so der Geschäftsführer des FV Fortuna, Christoph Schuhmacher. Das Spiel gegen den FV 03 Ladenburg fiel eher unter die Kategorie „Die Luft ist raus“. Die Ladenburger waren schon vor dem Spiel zu 99,9 Prozent abgestiegen und die Fortuna schon seit Wochen feststehender Meister. Entsprechend gemächlich dieses Spiel, das durch Tore von Steven Kuhnhold (8./67.) und Tim-Niklas Rabe (84.) mit 3:0 (1:0) gewonnen wurde. Der FV 03 Ladenburg (12.), der „Dino“ der Kreisliga (15 Jahre Zugehörigkeit) muss in der A-Klasse einen Neuaufbau vornehmen. Die Heddesheimer werden nach zwei Aufstiegen in Folge in das Abenteuer Landesliga eintauchen.

Foto: Heddesheims Trainer Rene Gölz zeigt die Richtung an. Szene aus dem Spiel FV Fortuna Heddesheim – SG Oftersheim. Bildrechte Rhein-Neckar Picture.


Der FV 08 Hockenheim (8.) gewann seine letzte Saison-Begegnung gegen die TSG Lützelsachsen (7.), verdient mit 2:1 (1:0) Toren. In einer abwechslungsreichen Begegnung konnten beide Mannschaften befreit aufspielen. Maier hatte die Rennstädter in der 27. Minute mit 1:0 in Führung geschossen. Spahn gelang in der 76. Minute der 1:1 Ausgleich, aber nur vier Minuten später stellte Husic gegen nachlassende Bergsträßer den 2:1 Endstand her. Beide Mannschaften schließen die Spielzeit insgesamt gesehen enttäuschend ab. Während man von den Hockenheimern grundsätzlich mehr erwarten konnte in dieser Saison, aber das Team von Trainer Frank Eissler bis zum Schluss um den Klassenerhalt fighten musste – enttäuschten die Lützelsachsener in der Rückrunde komplett (4-1-9). So haben am Ende die Lützelsachsener nur drei Punkte Vorsprung auf den Viertletzten Rang.  

Der SV Schriesheim (12.) bestätigte auch bei der 5:2 (2:0) Niederlage in Weinheim seine schwache Form der Rückserie. Als schwächste Rückrundenmannschaft ist die Elf von Sven Schmid am Ende mit einem „blauen Auge“ davongekommen und nicht abgestiegen. Zum Schluss waren es nur magere vier Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Bei der TSG Weinheim II (9.) war Timo Endres der Mann des Tages. Mit vier Toren schoss er die Bergsträßer fast im Alleingang ab und erhöhte so sein persönliches Trefferkonto auf 22 Tore.   

Foto: Der Aufsteiger SC OLympia Neulußheim muss nach nur einer Spielzeit wieder in die A-Klasse Mannheim absteigen. Spielszene aus VfR Mannheim II – Ol. Neulußheim / Bildrechte: Rhein-Neckar Picture.


Gegen den auswärtsschwachen MFC 08 Lindenhof (6.) – (2-4-8) verabschiedete sich der Absteiger SC Olympia Neulußheim (15.) mit einem 2:1 (2:1) Sieg von seinen Zuschauern. In einer eher niveauarmen Begegnung fielen die drei Treffer allesamt vor der Pause. Karpf hatte mit zwei Treffern für die SNO vorgelegt und Lindenhofs Torjäger Marc Fischer verkürzte mit dem Pausenpfiff auf 2:1 Tore. In der 2. Halbzeit passierte nicht mehr viel, so dass es beim knappen Erfolg der Neulußheimer blieb.  

Auch im letzten Saisonspiel schaffte es der ASV Feudenheim (11.) nicht, ein Auswärtsspiel zu gewinnen (0-4-10). Beim Absteiger Spielvereinigung Sandhofen (13.) setzte es zum Abschluss eine 2:1 (1:1) Niederlage. Dabei hatte die Partie für die Feudenheimer optimal begonnen, denn schon in der 1. Minute traf Marius Schmitt zum 0:1. In der Folge eine ausgeglichene Begegnung, in der sich die Sandhofener effektiver zeigten. Besnik Potoku (17.) und Alexander Heres (72.) bescherten dem Absteiger in die Kreisklasse A zum Saisonabschluss noch einen Sieg.   

Foto 1 Berno Nix – alle anderen Rhein-Neckar Picture

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