Rückblick Kreisklasse A I Mannheim Spielzeit 2013/2014- T II

Rückblick Kreisklasse A I Mannheim Spielzeit 2013/2014- T II

Rückblick Kreisklasse A I Mannheim Spielzeit 2013/2014- T II

Archiv Kreisklasse (Fußball) | erstellt am Mi. 02.07.2014

Foto oben. Die Seckenheimer schafften es bis in das Mannheimer Kreispokalfinale. Oben im Bild der Matchwinner der Rohrhofer, Daniele Parisi  am Ball. Der Angreifer traf zweimal im Finale, war auch am dritten Treffer beteiligt.

Die Ränge 1-8 stehen dabei im Fokus, nachdem wir im I. Teil über die Mannschaften (Plätze 9 bis 16) berichtet haben.

Der Tabellenerste: TSV Neckarau
71 Punkte 102:42 Tore

Vor allem dank eines unglaublich erfolgreichen Jahres 2014 feierte man bei der „TuS“ den Aufstieg in die Kreisliga. Dreizehn Siege und zwei Unentschieden sind ein fast perfekter Wert, der auch die Vereinsoffiziellen etwas überraschte – schließlich war ein ernsthafter Angriff auf die Aufstiegsränge erst zur nächsten Saison geplant, wie Abteilungsleiter Thorsten Uhlig dem SPORTKURIER vor kurzem mitteilte. Die Freude über den Titel schmälert das natürlich in keinster Weise. Begeisternder Kombinationsfußball und viel Leidenschaft machen den TSV Neckarau zu einem verdienten Meister der A-Klasse. Die Tabellenführung eroberte die Mannschaft von Pasquale Pilato indes erst zwei Spieltage vor Schluss, im direkten Duell gegen den SC 08 Reilingen mit einem packenden 3:5 auf fremdem Platz. Bester Torschütze: Sascha Lenhard (43 Tore)
SPORTKURIER-Wertung: 1,2

Der Tabellenzweite: SC 08 Reilingen
69 Punkte 117:39 Tore

Schon sehr früh in der Spielzeit kristallisierte sich heraus, dass die Reilinger DER Titelkandidat der Staffel I sein würden. In den ersten fünf Spielen erzielte man 30 Treffer – Rückkehrer Patrick Rittmaier und weitere hochkarätige Neuzugänge vom VfB St. Leon verliehen dem Team in der Offensive große Durchschlagskraft und Stabilität in der Defensive. In der Vorsaison fristete die Mannschaft ein Dasein als „graue Maus“, wurde Achter und hatte mit 41 erzielten Treffern die zweitschwächste Sturmabteilung der Liga. Diese Marke knackte man in dieser Spielzeit bereits nach neun Spielen. Zudem behaupteten die Reilinger den ersten Tabellenplatz an insgesamt 23 Spieltagen der Saison 2013/2014, eine eigentlich meisterliche Statistik. Wie erwähnt – wurde man aber am vorletzten Spieltag abgefangen, die Relegationsspiele konnten ebenfalls nicht zur Krönung einer starken Spielzeit genutzt werden, und man unterlag einer kompakt auftretenden SG Hemsbach/Sulzbach (1:3/1:2). Bester Torschütze: Patrick Rittmaier (46 Treffer)
SPORTKURIER-Wertung: 1,6

Der Tabellendritte: 1. FC Turanspor Mannheim
65 Punkte 83:46 Tore

Der 2001 gegründete türkische Verein blickt hochzufrieden und stolz auf die erfolgreichste Saison der jungen Vereinsgeschichte zurück. In der vorherigen Spielzeit mischte man zwar im Kampf um den Klassenerhalt mit, präsentierte sich aber im Gegensatz zu den ersten chaotischen Auftritten in der A-Klasse Jahre zuvor als gefestigtere und diszipliniertere Mannschaft. Dank einiger prominenter Zugänge gab es zudem nicht wenige, die die Mannschaft von Mehmet Ali Topal den Status des Geheimfavoriten verliehen. Die Türken präsentierten sich von Beginn an als unangenehm zu bespielender Gegner, der großen Wert auf einen gepflegt gespielten Ball legt, dem aber vor dem Tor auch oft das letzte Quäntchen Glück und Entschlossenheit fehlte. Eine starke Rückrunde, auch angetrieben durch die starken Winterneuzugange Cihan Coskun und Nedim Özbek, spülte das Team zudem zwischenzeitlich etwas näher ans Aufstiegsgeschehen. Jedoch ließ eine Niederlage am 27. Spieltag bei Germania Friedrichsfeld diesen kurzen Traum jäh platzen. Bester Torschütze: Cihan Coskun (16 Treffer)
SPORTKURIER-Wertung: 1,7

Der Tabellenvierte: FC Germania Friedrichsfeld
62 Punkte 87:47 Tore

Nach einer ereignisreichen Vorsaison, die zwar mit dem Kreispokal-Triumph, aber auch mit dem Titelverlust nach dreizehn Punkten Vorsprung und katastrophalen Auftritten in der Aufstiegsrelegation endete, sollte im Mannheimer Süden zunächst Ruhe einkehren. Dies gelang Trainer Sven Paulsen auch ohne Zweifel, denn der Verein kam ohne Querelen aus und hielt sich nach etwas wackeligem Start durchweg im oberen Tabellendrittel auf. Zwar sollte es zum richtig großen Wurf im Endeffekt nicht reichen und auch die Titelverteidigung im Kreispokal scheiterte bereits in der 1. Runde gegen die TSG Weinheim II – doch stellt das für die Verantwortlichen der Germania kein Problem dar. Die Saison verlief alles in allem nach Plan und die Mannschaft präsentiert sich wieder als geschlossene Einheit. Beachtlich auch die Heimstärke des Vereins, der im letzten Jahr sein 110jähriges Jubiläum feierte: Nur einmal ging man als Verlierer vom heimischen Grund (1:2 gegen den TSV Neckarau). Bester Torschütze: Dirk Stadler (32 Treffer)
SPORTKURIER-Wertung: 2,2

Der Tabellenfünfte: SC Rot-Weiß Rheinau II
59 Punkte 97:55 Tore

Bei der „Ersten“ der Rot-Weißen verlief die Saison bekanntermaßen unterirdisch – umso ansprechender trat die zweite Garnitur unter Trainer Niki Antos auf. Über die komplette Spielzeit spielten die Rheinauer oben mit, nie stand man unterhalb des sechsten Platzes. Die Mannschaft bestätigte ihren Ruf als unbequemer Gegner erneut. Dies zeigt unter anderem die Fairplay-Tabelle, bei der das Team den letzten Platz belegt (79x gelb, 4x gelb/rot, 6x rot), jedoch ist das nur die eine Seite der Medaille. Schließlich stellte man auch die drittbeste Offensive der Liga und spielte stets offensiven Fußball mit offenem Visier. Zur neuen Saison muss man beobachten, in welcher Zusammensetzung das Team antritt und wie viele Akteure zur neu aufgebauten ersten Mannschaft in der Kreisliga stoßen. Bester Torschütze: Frank Cholewa (19 Treffer)
SPORTKURIER-Wertung: 2,0

Der Tabellensechste: SV 98/07 Seckenheim
55 Punkte 92:49 Tore

Lange Zeit sah es in dieser Saison für die Seckenheimer nach mehr aus. Andres Medina Lopez bestückte das junge Team vor der Saison mit weiteren talentierten und motivierten Kickern – und setzte nach dem 17.Spieltag mit dem Überwintern auf dem ersten Tabellenplatz ein beachtenswertes Ausrufezeichen. Im neuen Jahr ging es zunächst so weiter, im Halbfinale des Kreispokals bezwang man überraschend den souveränen Kreisliga-Primus aus Heddesheim mit 2:1 (0:1) Toren. In der Liga hingegen kam man danach nur sehr schleppend aus den Startlöchern. Empfindliche Punktverluste gegen den SC Pfingstberg (2:2) und die Spvgg Ketsch II (1:2) und auch die nicht zur Stärkung der Moral taugende 3:4-Niederlage beim Konkurrenten aus Friedrichsfeld reichten die Seckenheimer ins Verfolgerfeld zurück. Im Kreispokal unterlag man erst im Finale gegen den Kreisligisten SV Rohrhof (1:3) und schlitterte so knapp am Pokaltriumph vorbei. Für höhere Ziele war der Kader insgesamt zu dünn und unausgeglichen besetzt, wie eine kleinere Verletztenmisere zu Beginn des neuen Jahres bewies. Beste Torschützen: Kilian Bosch und Mustafa Güder (17 Treffer)
SPORTKURIER-Wertung: 2,1

Der Tabellensiebte: FV Brühl II
43 Punkte 67:71 Tore

Die zur Stammgarnitur der Staffel AI zählende Reserve des FV Brühl konnte die Platzierung aus dem Vorjahr dank einer Steigerung in der Rückrunde wiederholen – was sicherlich auch mit der entspannten Situation der ersten Mannschaft zusammenhing. So hatten die Brühler besonders in der Hinserie Probleme eine eingespielte Elf bzw. Defensive auf die Beine zu stellen, man kassierte 42 Gegentreffer allein im alten Jahr. Am 17. Spieltag konnte man beim SC 08 Reilingen aus Mangel an gesunden Spielern nicht antreten. In der Rückrunde trat die Mannschaft dann stabiler auf, sammelte fleißig Punkte gegen die untere Hälfte der Tabelle und setzte sich so im ungefährdeten Tabellenmittelfeld fest. Immer wieder einen Besuch wert sind zudem die Heimspiele des FV Brühl II, auf dem sehr kleinen Kunstrasenplatz fallen im Schnitt 5,3 Tore pro Spiel. Bester Torschütze: Mario Tessitore (15 Treffer)
SPORTKURIER-Wertung: 2,6

Der Tabellenachte: TSG Eintracht Plankstadt II
40 Punkte: 54:58 Tore

Auch die Landesliga-Reserve aus Plankstadt ist ein konstanter Vertreter der Staffel A1. In dieser Saison präsentierte man sich als unaufgeregte Einheit, ohne große Überraschungen ins Positive wie ins Negative. Auch die Veränderungen im Vergleich zur Vorsaison sind höchstens marginal: um zwei Plätze verbessert, fünf Punkte mehr eingeheimst und das Torverhältnis um genau einen mehr erzielten Treffer verändert. Pluspunkt der TSG ist ein eingespieltes Kollektiv, dass eher in seltenen Fällen um den ein oder anderen Spieler der ersten Mannschaft ergänzt wurde und sich seit geraumer Zeit kennt. Beste Torschützen: Dennis Wrobel und Robert Zenuni (11 Treffer).
SPORTKURIER-Wertung: 2,4

 

Hier TEIL 1 des Rückblickes nachzulesen

Foto: Berno Nix

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