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Rekordergebnis! SC Blumenau gewinnt 17:0! +++ Marc Conde erzielt 7 Tore
Archiv Kreisklasse (Fußball) | erstellt am Mo. 31.08.2015
Denn da war ein Ergebnis dabei, das eigentlich nicht geht. Im Handball okay, aber im Fußball? So fertigte der SC Blumenau die SpVgg Sandhofen II mit 17:0 (!) ab. Oder war das etwa ein Zahlendreher? War es nicht.
Harald Thoma, der in Blumenau als Spielausschuss-Vorsitzender fungiert, kann’s bezeugen. Er war mittendrin statt nur dabei. Sein Fazit: „Man muss sagen, dass sich Sandhofen schwach präsentiert hat, allerdings haben wir eben auch wirklich jede Chance genutzt. Und so kommt eben so ein Ergebnis zustande.“
An einen ähnlich hohen Sieg seiner Mannschaft kann sich Thoma übrigens nicht erinnern
„Da fällt mir wirklich nichts ein. Höchstens das Blumenau in den 70iger Jahren selbst mal so hoch veroren hat“, lacht er. Besonders treffsicher war gegen Sandhofen mal wieder Marc Conde. Der Mittefeld-Mann versenkte den Ball sieben Mal im Netz. „Er ist der Kopf der Mannschaft“, verrät Thoma, „und im Sommer war er heiß begehrt, wir sind wirklich froh, dass wir ihn halten konnten.“
Das gelang eigentlich auch beim Rest. Denn Blumenau hat vor der Saison keine Leistungsträger verloren. Im Gegenteil: Thoma und Co. konnten sogar noch neue dazu holen. Dementsprechend ehrgeizig sind auch die Ziele: „Wir wollen in die A-Klasse“, betont Thoma, „da reden wir gar nicht lange drum herum. Und ich denke auch, dass das die Liga ist, in die wir gehören.“
Der Start ist jedenfalls perfekt verlaufen
Drei Spiele, drei Siege. Macht unter dem Strich den ersten Platz. Thoma: „Den Vorsprung würden wir am Samstag beim FV Ladenburg II nun gerne noch etwas ausbauen.“
Doch bei all der Zuversicht, der Respekt vor der Konkurrenz ist groß. Niemand darf laut Thoma unterschätzt werden. Vor allem die SG Viernheim, der VfB Gartenstadt II, LSV Ladenburg und Fatihspor Weinheim nicht. Diese vier Mannschaften sieht man in Blumenau als Hauptkonkurrenten im Aufstiegskampf.
Wie sieht es denn eigentlich finanziell in Blumenau aus?
Rollt der Rubel? Oder gibt es kaum etwas zu verdienen? „Bei uns gibt es natürlich nicht sonderlich viel zu verdienen. Die Jungs bekommen Siegprämien“, verrät Thoma. Und wie kommt es dann, dass man den Kader halten konnte? Das liegt am kameradschaftlichen Umgang untereinander. Und der ist geplant: „Wenn wir neue Spieler holen, schauen wir nicht nur auf das spielerische Potenzial, sondern eben auch auf den Charakter. Es muss einfach passen“, sagt Thoma.
Frei nach dem Motto: Gemeinsam ist man stark.
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