U 19: Ludwigshafener SC scheidet im Südwest-Pokal gegen den FSV Mainz 05 unglücklich aus
U 19: Ludwigshafener SC scheidet im Südwest-Pokal gegen den FSV Mainz 05 unglücklich aus
Archiv Jugend (Fußball) | erstellt am Sa. 28.09.2013
Das hochgehandelte Team steht nach 5 Spieltagen mit drei Siegen und zwei Niederlagen nur auf dem 5. Tabellenplatz. Niederlagen gegen die beiden Kellerkinder Phönix Schifferstadt und Wormatia Worms haben den Rückstand zu Tabellenführer 1. FC Saarbrücken auf bereits sechs Punkte vergrößert.
Im Viertelfinale des Südwestpokals hätten die Ludwigshafener jedoch beinahe für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Gegen den U19 Bundesligisten FSV Mainz 05 sahen die Zuschauer insgesamt 9 Tore und ein am Ende etwas glücklichen Sieger, der FSV Mainz 05 hieß.
Bis zur Pause fielen 6 Treffer
Patrick Pflücke, der bei den Profis der Mainzer bereits einen Anschlussvertrag besitzt, brachte die Gäste in der 3. Minute mit 0:1 in Führung. Aber Anthony Meckel konnte bereits zwei Minuten später zum 1:1 ausgleichen. Nach der erneuten Mainzer Führung durch Wachs, drehte die Öztürk-Elf die Partie mit zwei Treffern durch Biedermann und Schaudt. Noch vor dem Pausenpfiff gelang erneut Wachs der 3:3 Ausgleich.
In der 2. Halbzeit fielen zwar weniger Treffer, war aber dieses Pokalspiel nicht weniger spannend. Florian Huck (Foto rechts) brachte die Ludwigshafener gegen den Bundesligisten mit 4:3 in Führung, die jedoch abermals ausgeglichen wurde. Kinsombi schaffte nur wenig später den 4:4 Ausgleich. „Das war ein regelwidriges Tor. Unser Torhüter wurde bei dieser Aktion im 5-Meter Raum angegangen. Das musste der Schiedsrichter abpfeifen“, ärgerte sich Öztürk über diesen gegebenen Treffer.
Selim Öztürk übte Kritik
Öztürk wurde kurz danach wegen reklamierens vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen. Ob es daran lag, dass Mainz den 4:5 Siegtreffer durch Aaron Seydel (Foto links) erzielte, ist spekulativ. Auf alle Fälle hatte der Regionalligist gegen die mit Top-Spielern bestückten Mainzer eine grandiose Pokalschlacht abgeliefert und nur unglücklich verloren. „Wir haben heute am Limit gespielt und gezeigt, dass wir in der Lage sind, gegen einen
Bundesligisten mitzuhalten. Kompliment an meine Mannschaft, die Vorgaben wurden sehr gut umgesetzt“, so Selim Öztürk nach dem Pokal-Aus.
Aber auch noch lange nach dem Spiel zeigte sich Öztürk wegen der Schiedsrichterleistung verärgert. „Es ist merkwürdig, dass sich seit Jahren die gleichen Finalteilnehmer im Endspiel treffen“, so der Ludwigshafener Trainer.
Aufstellung LSC Ludwigshafen: Little – Hawk (’87 Brück), Kruppenbacher (’65 Marx), Eck, Ruck – Bundenthal, Biedermann – Takpara (’63 Hristache), Huck (’78 Jubin) – Schaudt, Meckel
Besondere Vorkommnisse: Rot: ’80 Wachs (Mainz 05/Tätlichkeit)
Gelb/Rot: ’80 Schaudt (SC Ludwigshafen/wiederholtes Foulspiel)
Fotos_ LSC und FSV