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U 19 – Bundesliga: SV Waldhof Mannheim empfängt Eintracht Frankfurt

Archiv Jugend (Fußball) | erstellt am Fr 24.02.2012

Die Mannschaft von Trainer Stephan Groß (Foto rechts) /Frank Schwabe und Michael Schüssler würde sich bei einem Sieg über die Frankfurter Eintracht plötzlich im unmittelbaren Dunstkreis etwaiger Meisterschaftskandidaten befinden. Dabei geht es für den Chefcoach der Blauschwarzen nur um das Ziel: Klassenerhalt in der U 19 Bundesliga Süd/Südwest.
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Und dieses Ziel hat weiterhin Bestand: Denn, bei einer Niederlage am kommenden Sonntag würden die Waldhöfer den Kontakt zum Mittelfeld so langsam verlieren und eines von vier Teams sein, für die es um den Kampf der drei „unbegehrten“ Abstiegsplätze geht.

Die Greuther Fürth hätte am vergangenen Samstag bei einem Sieg über den SV Waldhof die Tabellenspitze der Bundesliga erklimmen können, aber taktisch hervorragend eingestellt, stand die SVW-Defensive den ständigen Angriffsbemühungen des Favoriten überlegen gegenüber. Fürth rannte an, Waldhof konterte. Und wäre nicht Kleeblatt-Schlussmann Sebastian Zenk gut aufgelegt gewesen, dann wäre vom SV Waldhof eine der drei
Großchancen schon im ersten Abschnitt verwertet worden.

Fünf Minuten nach der Pause fuhr das Groß-Team erneut einen brandgefährlichen Konter, den Aytunc
Önerler zur 0:1 Führung abschloss. Danach fehlte den Fürthern die Durchschlagskraft im Angriff. Fürths Trainer Mario Himsl: „Gegen diese sehr starke Defensive der Mannheimer taten sich meine Jungs schwer. raute svwWir konnten uns kaum eine nennenswerte Chance in der 2. Halbzeit herausspielen, sodass der Sieg des SV Waldhof am Ende auch verdient war“, zollte Fürths Trainer dem Gegner Respekt. Stefan Groß: „Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt. Man darf aber auch nicht vergessen, die Fürther hatten in der ersten u19 svwHalbzeit auch zwei erstklassige Torchancen“, so der Waldhof-Trainer.

Nun geht es am Sonntag gegen die Frankfurter Eintracht. Das Hinspiel gewann Waldhof mit 3:1 Toren sehr überraschend, waren doch die von Ex-Profi Alexander Schurr betreuten „Hessen“ zu Saisonbeginn selbsternannter Mitfavorit auf den Titel in der Süd/Südwest-Liga.

Nach schwachem Saisonstart fingen sich die Frankfurter wieder und landeten einige eindrucksvolle Siege, um zum Ende des Jahres hin gegen die Greuther Fürth (3:1)und den Karlsruher SC (2:1)zu verlieren. Auch das erste Spiel im neuen Jahr ging letzte Woche verloren, denn im Derby gegen Mainz 05 zogen die „Adler“ mit 1:2 den Kürzeren.

Also nicht unbedingt eine Übermannschaft, die das Groß-Team hier am Sonntag empfängt. Groß:“Wir wollen diesen direkten Vergleich mit Frankfurt natürlich für uns behaupten. Es wäre ein Meilenstein für uns, wenn wir das Spiel siegreich gestalten könnten.“

Artür Charlety wird einige Wochen ausfallen. Er hat eine Schwellung in der Kniekehle und bekommt derzeit wegen Thrombosegefahr – Heparin zur Vorbeugung von Blutgerinnseln verabreicht. Julian Günther-Schmidt steckt in den Abi-Vorbereitungen und bekam Trainingsfrei.eintracht frankfurt logo.svg

frankfurt u19Stephan Groß: „Wir haben heute und Morgen nochmals Training. Wir werden sehen, ob es für Julian reicht, gegen Frankfurt zu spielen.“

Ansonsten kann Groß auf alle Spieler des Kaders zurückgreifen. „Wir haben hart und gut trainiert. Ich bin für das Spiel optimistisch gestimmt und hoffe auf eine gute Unterstützung der Zuschauer“, zeigt sich der Waldhof-Coach selbstbewusst.

Mit nur 15 Gegentreffern stellen die Mannheimer hinter dem Tabellenführer SC Freiburg, mit dem FC Bayern München zusammen, die beste Defensive der Liga. Mehr Sorgen muss man sich über die Offensivkraft der Waldhöfer machen.

Nur ein einziger Treffer aus den letzten 5 Meisterschaftsspielen (beim 1:0 Sieg in Fürth). Zuvor eine 2:0 Niederlage in Nürnberg und eine 3:0 Niederlage in Hoffenheim, bei zwei torlosen Spielen gegen den FC Bayern und SC Freiburg. Allesamt starke Gegner- und sich gegen Teams wie Freiburg und den FC Bayern behaupten zu können, ist respektabel, aber dennoch steht eben nur ein erzielter Treffer in 450 Minuten Spielzeit zu Buche.

Auch Stephan Groß kennt das Problem. „Ja, wir müssen auf jeden Fall unsere Torchancen besser nutzen. Wir haben in nahezu jedem Spiel unsere Möglichkeiten, aber im Abschluss fehlt dann doch oft die erforderliche Konsequenz. Da müssen wir weiterhin und ständig daran arbeiten, dass das besser wird.“  

Gegen die Frankfurter Eintracht gilt es also, auch die sich bietenden Torchancen eiskalt zu nutzen. Gelingt dies dem Bundesligisten, dann würde man der Mission „Klassenerhalt“ ein großes Stück näher kommen. Die Gegner der kommenden Wochen (VfB Stuttgart, Mainz 05, Karlsruher SC und 1860 München) werden nicht einfacher und ein „dreifacher“ Punktgewinn am Sonntag, sowie ein siegreich gestaltetes Nachholspiel gegen den Tabellenletzten 1.FC Saarbrücken könnte dem Waldhof-Team gut in die Karten spielen.

Diese Partie hat ein reges Zuschauerinteresse verdient, also vormerken:

Spielbeginn: Sonntag, den 26.02.2012 um 13:00 Uhr am Alsenweg auf dem Waldhof-Gelände. Nach aktuellen Stand wird das Spiel auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen.

Fotos: SVW, SGE, Bschirrer Marco

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