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Der SV Sandhausen vor dem Zweitliga-Start

Archiv 2. Bundesliga (Fußball) | erstellt am Do. 17.07.2014

Foto oben: Vor dem Saisonstart stehen im Training schweißtreibende Wochen an.

Vor allem zu Oberliga- und Regionalligazeiten waren die Ränge nur spärlich besetzt. An Zusatztribünen wurden damals keine ernsthaften Gedanken verschwendet. Doch manchmal kommt es eben anders als man denkt: Da das Interesse seitens der Fußball-Fans steigt und steigt, wird Jahr für Jahr nachgebessert. Auch in dieser Sommerpause sind die Handwerker und die Bagger angerückt, um beim Zweitligisten, der sich in der letzten Saison phasenweise gar berechtigte Hoffnungen auf die erste Liga machen durfte, neue Tribünen zu erschließen.

Foto: Die neue Volksbank Kraichgau – Fantribüne.


Und wer zuletzt mal am Hardtwaldstadion vorbeigekommen ist, der wird beeindruckt gewesen sein. Denn so langsam aber sicher entsteht dort ein echtes Schmuckstück. Was auch mit der VOLKSBANK KRAICHGAU Fantribüne zusammenhängt. Dauerkarteninteressenten haben nun viel größere Variationsmöglichkeiten, auch was überdachte Plätze angeht.

Sprich: Beim SVS ist der Fan nun König. Dank der neuen Tribünen werden künftig 15.000 Zuschauer einen Platz finden, was bis zuletzt nur 12.000 Fans vergönnt war. Das Drumherum passt also. Jetzt muss nur die Mannschaft mitziehen und erneut attraktiven Fußball bieten.

Foto: Aktuell befindet sich der Zweitligist im Trainingslager.


Fakt ist: Die Vorsaison, in der nahezu alles perfekt lief, zu wiederholen, dürfte schwer werden. Und auch die aktuelle Form dämpft ein wenig die Erwartungen. In den Tests konnte der SVS bislang nicht so recht überzeigen. So setzte es beispielsweise gegen die völlig neu zusammen gewürfelte Regionalliga-Elf des SV Waldhof Mannheim eine 0:2-Niederlage auf dem Sportplatz des VfB Gartenstadt. Philipp Förster, der aus der U19 des VfB Stuttgart an den Alsenweg wechselte, schoss Sandhausen mit zwei Treffern im Alleingang ab (54. und 87.).

Es folgte aber auch ein überzeugender 4:2 Sieg über den FC Augsburg, sodass man bei den Hardtwäldern die Ergebnisse in der Vorbereitung einzuordnen weiß.

Foto: Das erste Heimspiel der Spielzeit 2014/2015 wird gegen den 1. FC Kaiserslautern ausgetragen. Ein großes Zuschauerinteresse ist vorprogrammiert.
Wie auch immer, der Frust hielt sich in Grenzen. Kein Wunder, schließlich kennt man sich beim SVS mit durchwachsenen Vorbereitungen bestens aus. Und hat mit ihnen sogar gute Erfahrungen gemacht. Rückblick: Auch vor der letzten Spielzeit, die die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz letztlich als Tabellen-Zwölfter beendete, lief es alles andere als rund. Ein Negativerlebnis jagte das nächste.

Doch es gibt auch Positives zu vermelden. Insbesondere Kevin Kratz, der in Kürze sicher so manche Abwehrreihe schwindelig spielen wird, zeigt bereits eindrucksvoll, was in ihm steckt. Gleiches gilt aber auch für Alexander Bieler, der auf der linken Flanke wichtige Akzente setzen könnte. Klar ist mittlerweile übrigens auch, wie es für den SV Sandhausen losgehen wird. Und es warten prompt zwei Derbys.

Foto: Das Team des SV Sandhausen in der Spielzeit 2014/2015.


Am Sonntag, den 3. August, muss sich die Schwartz-Elf beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 beweisen. Eine Woche später, am zweiten Spieltag, gastiert der 1. FC Kaiserslautern sonntags um 15.30 Uhr im Hardtwaldstadion. Die „Roten Teufel“, die in dieser Saison bereits den dritten Anlauf in Richtung Bundesliga-Rückkehr nehmen, werden sicher hoch motiviert anreisen.

Für den SVS hätte es sicher einen leichteren Heimaufgalopp in die neue Saison geben können. Andererseits scheint auch prompt Zahltag zu sein. Denn der 1. FCK kommt sicher nicht alleine, tausende Pfälzer werden ihn begeleiten.

Will heißen: Die VOLKSBANK Fantribüne wird sich prompt auszahlen.

Der Artikel erschien in unserer Printausgabe des SPORTKURIER.

Alle Fotos: Rhein-Neckar Picture

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